Neues Gelände und 20 Jahre Förderverein

Nieder-Olm – Nach dem großem Umbau vor drei Jahren hat nun die katholische Kita St. Georg auch das Riesenprojekt Außengelände gestemmt. Dieses einzuweihen und gleichzeitig das 20-jährige Bestehen des Fördervereins zu feiern, waren Kinder und Eltern zahlreich auf dem Gelände hinter der Kirche erschienen. Pfarrer Hubert Hilsbos erteilte nach einem Gottesdienst im Freien den Segen. „Zwei Kinder dürfen mit mir kommen, wenn ich jetzt jedes Spielgerät einzeln segne“, forderte Hilsbos auf und zwei kleine Mädchen waren schnell dabei, dem Pfarrer zur Hand zu gehen.

132.000 Euro lautet die beachtliche Gesamtsumme, die für das Außengelände nötig war. Nur in Zusammenarbeit von Bistum, Pfarrgemeinde und Förderverein war es zu schaffen. Dem Förderverein gewährte der Landkreis mit der Ehrenamtsförderung einen schönen Zuschuss. Nicht ganz billig sind die Spielgeräte aus recyceltem Material, aber es sieht naturnah aus, splittert nicht und ist sehr witterungsbeständig. „Wir haben auf kleinem Raum das Beste gemacht“, sagte Pfarrer Hilsbos am Rande der Feier. „Pädagogen haben uns beraten.“

Dass der Förderverein auch am Außengelände beteiligt ist, versteht sich, aber in 20 Jahren wurde schon viel mehr geschaffen. So sind des weiteren die schönen neuen Garderoben dem Förderverein zu verdanken, die zweite Spielebene in der Eulengruppe, das alte Kletterschiff, Rädchen und der Sandkasten im Atrium, die jährlichen Weihnachtsgeschenke wie die Spielküchen in den Nestgruppen oder das Mobiliar für alle Gruppen wären so ohne die Unterstützung des Fördervereins nicht möglich gewesen. Auch zum Sommerfest hatte der Verein, so kündigte Vorsitzende Claudia Titze an, einige Überraschungen dabei. Aus dem neu ins Leben gerufenen Kindersachenbasar, dem Großelternnachmittag, dem Theater und anderen Veranstaltungen stammen die Gelder dafür.

„Heute haben wir die Popcornmaschine dabei und ein Gewinnspiel“, so Titze, die befand, nach 20 Jahren könne man ruhig mal mit einem Glas Sekt anstoßen. Das sahen Trägerbevollmächtigte Regina Adams und Kitaleiterin Petra Sauerwein, die mit den Kindern Lieder einstudiert hatte, genauso. Zu feiern galt es auch das Eigenengagement der Eltern, die die alten Spielgeräte abgebaut hatten. „Die hatten ein Fundament wie für die Ewigkeit“, lachte Pfarrer Hilsbos, „dazu brauchten wir schweres Gerät.“ Derweil ist die Kita zurzeit voll belegt, 80 Kinder gehen hier ihre ersten Schritte ins Leben. „Wir können gar nicht alle Anfragen positiv beantworten“, so Hilsbos.