LAUBENHEIM – Obwohl der Mensch den Hintern eigentlich zum Stehen braucht, ist dieser auch zum Sitzen wohl geeignet. Das schöne Körperteil unterliegt einer hohen Bewertung. Mal ist der Träger damit unzufrieden, mal der Betrachter. Der Hintern wird mit vielen Synonymen betitelt. Schimpfwörter und farbige Metaphern haben sich davon abgeleitet, doch in diesem Fall nennen wir den Po: Das „Happy End“!
Doppeldeutig? Ja, und das mit Absicht, denn das glückliche Ende für diese Geschichte hatte drei wichtige Teile. Zum einen wandte sich eine engagierte Bürgerin Laubenheims an unseren Verlag. Wir nahmen das Thema auf und berichteten über das Problem der lieblos im Stich gelassenen, maroden, öffentlichen Sitzgelegenheiten an den Wegen Laubenheims. Unsere Initiative, auch kleine Probleme mit einem strahlend, hellen Licht zu umrahmen, öffnete Herz und Ohr der politischen Führung. Ohne jahrelange Debatten wurden die ersten dahingeschiedenen Sitzbänke ersetzt. Die Erkenntnis, dass gerade kleine Nuancen einen Ort besonders liebenswert machen und große Momente effektiv, bürgernah und herzlich aus kleinen Episoden geschöpft werden können, erfreut aktuell alle beteiligten Personen.
JournalLokal ist bestrebt, mit Leidenschaft und Auge fürs Detail objektiv zu berichten. Das lokale Geschehen liegt uns sehr am Herzen und wir schauen auch nicht weg, wenn das Thema klein und unscheinbar wirkt. Zur Freude der Bewohner des Seniorenheims, denn die neuen Sitzbänke am Ried, Rheintalstraße, Richtung Rüsselsheimer Allee lassen darauf schließen, dass wir Erfolg hatten mit unserer Sparte „JournalLokal mischt sich ein“. Ein „Happy End“ für alle Menschen, die müde, betagt, jung, sportlich, gestresst oder geschmeidig einen Platz suchen, um ihren Po ein Weilchen auszuruhen. Happy End.