LAUBENHEIM – (ks) Bei der diesjährigen „Mini-WM“ kürten auch im WM-Jahr 2018 die E-Junioren ihren eigenen gefeierten Champion. Auf dem Kunstrasenplatz der Laubenheimer Alemannia kreuzten 16 qualifizierte „Nationalmannschaften“ in einem ganztägigen Turnier die Klingen, um ihren eigenen Weltmeister zu ermitteln. Initiatoren und Ausrichter dieses Turniers sind das Mainzer Wochenblatt und die AOK Mainz. Der Jugendleiter der Alemannia, Werner Vollrath, wies bei der Begrüßung der angetretenen Mannschaften Betreuer und Funktionäre darauf hin, dass sein Verein mächtig stolz darauf sei, dieses Sportereignis nun schon zum dritten Mal in einem Fußball-WM-Jahr ausrichten zu dürfen. Dabei wird den einzelnen Vereinsmannschaften jeweils eine Nation der an der WM in Russland teilnehmenden Teams zugeteilt. Am Wochenende zuvor waren dann 32 Mannschaften bei Ausscheidungsturnieren in Gonsenheim und Horchheim angetreten, um sich für die Teilnahme am Turnier der 16 Besten zu qualifizieren. Mit Stolz trugen diese die Trikots der ihnen zugelosten Nationen, unterstützt von zahlreichen Eltern, die die Mannschaften bei den Spielen frenetisch und lautstark unterstützten. Werner Vollrath hatte mit seinen gewohnt engagierten Mitgliedern des Jugend-Förderkreises die „WM“ perfekt organisiert.  Um 10 Uhr erfolgte der Anpfiff der Vorrunde. Alle Spiele liefen über 15 Minuten. Packende Spiele mit teils knappsten Resultaten sorgten für eine große Spannung während des Vormittags. Für Aufsehen sorgte dabei das 5:0 Islands gegen Japan und Serbiens 5:0-Sieg gegen Schweden. Tragisch das Ausscheiden der gastgebenden Alemannen (Südkorea) nach der ersten Runde. Bei gleicher Punktzahl mit dem Ersten und Zweiten ihrer Gruppe fehlte ihnen nur ein Törchen zum Erreichen des Viertelfinales. Dem späteren Turniervierten Portugal hatte man in der Vorrunde ein Pünktchen abgeknöpft. Auch in der Viertelfinal-Runde konnte Island wieder mit einem Knaller aufwarten. Mit 5:1 katapultierten sie sich in die nächste Runde. Auch Nigeria erreichte das Halbfinale mit einem 1:0 gegen Frankreich. Im hart umkämpften Halbfinale hatten wieder beide Mannschaften die Nase vorn. Nigeria mit 1:0 gegen Portugal und Island 3:1 gegen Marokko. Im dramatischen „WM“- Finale, das von einer großen Zuschauermenge begeistert verfolgt wurde, setzten sich die Kicker von der kleinen Atlantik-Insel in einem packenden Spiel gegen Nigeria mit 2:0 durch. Nur ein Pünktchen hatten diese in den sechs Spielen abgegeben. Die Überreichung des WM-Pokals war der Höhepunkt, bei dem alle Spieler/innen den Sieger euphorisch umjubelten. Übrigens: Champion Island war die Mannschaft des SV Gonsenheim und der Zweitplazierte Nigeria das Team von SV Bretzenheim 46. Dritter wurde Marokko. So nahm eine hervorragende Veranstaltung ein gefeiertes Ende. Sie ist eine absolute Top-Werbung für den Jugendfußball, für den sich die Alemannen immer wieder vorbildlich einsetzen und dafür einen exzellenten Ruf weit über Rheinhessens Grenzen genießen.