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LAUBENHEIM – (red) Wenn der evangelische Kirchenerhaltungsverein einmal im Jahr seine Mitglieder, die Kirchengemeinde, Freunde und Förderer zum traditionellen Treffen am Kirchlein ruft, ist das Interesse groß. Das Treffen nach dem Gottesdienst war auch dieses Jahr nicht nur gut besucht, sondern es hat auch gezeigt, dass die Laubenheimer ihr Schmuckstück, dass heißt das tolle Ensemble von Kirchlein, Vorhof und (preisgekrönter) Wandbegrünung lieben und zu schätzen wissen. Auch diesmal gab es bei Grillwürsten und vielfältigem Getränkeangebot wieder einmal reichlich Gelegenheit zum Unterhalten, Kennenlernen und Diskutieren. Dass die Veranstaltung nicht als „Fest“, sondern „Treffen“ am Kirchlein betitelt ist, bringt die Besonderheit der Veranstaltung zum Ausdruck. Selbst die kleinen Kindergottesdienstbesucher haben mit einem gebastelten Kirchenmodell und ihrem Gesangsbeitrag unter den Gitarrenklängen von Katharina König ihren Dank in beeindruckender Weise zum Ausdruck gebracht. Die Leute fühlen sich von der Atmosphäre angesprochen und wollen das Engagement des Vereins mit ihrem Besuch honorieren.
Dieser kann auf seine Arbeit und seinen tatkräftigen, bisweilen auch schweißtreibenden, Einsatz der letzten 33 Jahre am und um das Kirchlein sehr stolz sein. Man sieht, was hier mit enormem Willen und körperlichem Einsatz geschaffen und erreicht wurde, um die kleine Kapelle für Laubenheim und seine Bürger zu erhalten. Ziel ist und bleibt, dass dieses denkmalgeschützte Kleinod, das bald seinem 125. Geburtstag entgegen sieht, als „heimeliger“ Gottesdienstraum erhalten bleibt, bei aller Sorge mit Blick auf die zahlreichen Risse im Innern des Kirchenraums. „Es bleibt noch viel zu tun“, so die Vorsitzenden Friedhelm Kärcher und Ottfried Heinrich.