„Bestens ausgebildete Schüler“ – Landrätin Dorothea Schäfer trägt sich in das Gästebuch des Gymnasiums ein. Rechts Schulleiterin Antje Schwebler, dazwischen Erster Kreisbeigeordneter Steffen Wolf      Foto: Kreisverwaltung Mainz-Bingen

NACKENHEIM – (ms) „Mit zehn Jahren ist man noch nicht ganz erwachsen, aber man hat mit zehn Jahren die Möglichkeit, auf das Gymnasium zu wechseln“, so Dr. Hendrik Förster, Sprecher der rheinhessischen Direktorenvereinigung und Schulleiter des Nachbargymnasiums in Oppenheim, über die Unbeschwertheit und Jugendlichkeit des Gymnasiums Nackenheim.
Das Nackenheimer G8 Gymnasium feierte dieses Jahr sein zehnjähriges Bestehen in Form von drei Projekttagen, bei denen die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit hatten, sich nach ihren Interessen in ein Projekt einzuwählen, das von der engagierten Schüler- und Lehrerschaft angeboten wurde. Dabei verkörpert die Projektarbeit die Lernziele im Team, denn „in der Schule geht es um den Mensch und das menschliche Miteinander im Ganztag“, wie Schulleiterin Antje Schwebler betont.
„Wie kann man eine junge, bunte und dynamische Schule heute präsentieren? Das aus der Gründungszeit der Schule existierende Leitbild wurde in zahlreichen Sitzungen überarbeitet, verändert und weiterentwickelt“, erklärt die Schulleiterin. Die Schule wird von den vier Säulen des Leitbildes getragen; Modernität, Wissen, Menschlichkeit und Offenheit. Die Visualisierung des Leitbildes wurde in Form eines Wettbewerbs mit über 200 Einsendungen und enger Zusammenarbeit untereinander ausgewählt und soll nun die Schule repräsentieren.
Das Gymnasium passt sich der fortschreitenden Entwicklung der Neuen Medien an und stellt seinen Schülerinnen und Schülern hochmoderne Fachräume und Tablets zur Verfügung. Auch Landrätin Dorothea Schäfer ist dieser Meinung und betont:„Tablets, das ist eine tolle Liga“ von der „bestens ausgebildete Schülerinnen und Schüler“ profitieren. Doch die Schule ist nicht nur ein Ort des Lernens, sondern auch ein Ort, an dem sich die Schüler „formen und entwickeln können, zu selbstbewussten und jungen Menschen“. Dies geschieht durch ein vielseitiges Angebot an Kulturerziehung, unter anderem das Wahlpflichtfach Kultur, welches in der Mittelstufe angeboten wird sowie das Fach Darstellendes Spiel, das in der Oberstufe einen wesentlichen Bestandteil des Angebots ausmacht. An überregionalen Aktionen wie „Dein Tag für Afrika“ und „Bärenherz“ wirkt die Schule regelmäßig mit. Zudem haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, im Ausland ihre Sprachkenntnisse zu verbessern, wie zum Beispiel bei Kursfahrten nach Paris, Salamanca oder beim Besuch des Europäischen Parlaments in Straßburg. Auch am Bundeswettbewerb Fremdsprachen, dem Känguru Wettbewerb der Mathematik und zahlreichen anderen Wettbewerben kann die Schule zahlreiche Erfolge ihrer Schülerinnen und Schüler verzeichnen.
Ortsbürgermeisterin Margit Grub unterstreicht zudem, „dass sich die Schule in die Gemeinde sehr gut integriert hat und heute einfach dazu gehört“ und wünscht „allen Lehrkräften, Verwaltungsmitarbeitern, Eltern und Schülerinnen und Schülern, die am Gymnasium mitarbeiten, auch in der Zukunft viel Erfolg“. Und auch Schulleiterin Antje Schwebler betont zuversichtlich, „was bleibt, ist der Blick in die Zukunft“ und richtet ihre große Dankbarkeit an die Lehrerschaft, „denn jeder leistet damals und heute einen wesentlichen Beitrag, dass sich die Schule an diesem Punkt nach zehn Jahren in so wunderbarer Form präsentieren kann und auf einem so modernen Weg in die Zukunft geht“.