NIERSTEIN – (kd) Wo vor wenigen Jahren noch Wein zu Sekt veredelt wurde und sich der Schaumwein palettenweise stapelte, ist jetzt eine Brachfläche in der Auflangenstraße in Nierstein zu erkennen. Doch dies wird sich nun schlagartig ändern. Am 18. August erfolgte vor Ort der erste Spatenstich für die Wohnresidenz Spiegelberg. Bis 2020 entstehen dort fünf Gebäude mit 34 Wohn- und zwei Gewerbeeinheiten, alles von bester Qualität und Ausstattung. Investor Michael Stock, der das Gelände vor vier Jahren erworben hat, stieß mit seiner offenen Art und Transparenz auf keinen Widerstand betreffend seiner Planungen. Dies, obwohl die Größe des Geländes gewaltig ist, und die künftige Prägung des Stadtbildes enorm beeinflussen wird. Dies aber in einer positiven Weise für Nierstein.

Die MIRO Immobilien GmbH als Bauherr wird in den nächsten Jahren rund 20 Millionen Euro verbauen. Beginnend mit den Erdarbeiten im September bis zur geplanten Fertigstellung im Jahr 2020. Dabei werden rund 4.000 Quadratmeter Wohnfläche, ein zentrales Entree und eine Tiefgarage mit Anbindung zu jeder Wohneinheit geschaffen.

Stadtbürgermeister Thomas Günther stellte beim Spatenstich die gute Zusammenarbeit zwischen der Stadt und dem Investor in den Vordergrund. „Das lief bisher alles reibungslos und harmonisch ab“, so Günther. Dementsprechend ist der Stadtchef auch entspannt was die weitere Entwicklung der Wohnresidenz Spiegelberg betrifft. Investor Michael Stock dankte seinerseits der Stadtverwaltung, der Denkmalpflege und allen weiteren beteiligten Behörden. „Wir stießen mit unserem Ansinnen und mit unserem Vorhaben immer auf offene Ohren und Verständnis.“ Obwohl die Planungen in den vergangenen Jahren einige Veränderungen erfahren haben – aus ursprünglich vier Baukörpern wurden fünf – werden diese in einen gewachsenen Kontext eingepasst. Dabei wird jedes der fünf Häuser sein eigenes Dekor erhalten und damit seinen eigenen Charakter im Gesamtensemble bewahren. Holzfachwerk wechselt sich mit Sand- und Naturstein ab. Der zu schaffende Wohnraum geht Hand in Hand mit der Entwicklung von Nierstein als Mittelzentrum zwischen Mainz und Worms, da sind sich Stadtbürgermeister Günther und seine Verwaltung sowie Investor Michael Stock sicher. So strahlten am Ende des Tages die zahlreich erschienenen Gäste beim Spatenstich mit der spätsommerlichen Sonne um die Wette.