OPPENHEIM – (kd) Auf ein sehr gelungenes und friedliches Weinfest 2018 blicken die Stadt Oppenheim und die Gemeinschaft Oppenheimer Weinfest (GOW) zurück. Dies brachten Stadtbürgermeister Walter Jertz, der GOW-Vorsitzende Frank Dahlem sowie GOW-Kassiererin Karin Umstätter im Anschluss an ein gemeinsames Bilanzgespräch zum Ausdruck.
„Wir sind unter neuen Voraussetzungen in Organisation und Durchführung an den Start gegangen und ich bin für die tolle Zusammenarbeit mit der GOW sehr dankbar. Das hat prima funktioniert. Der Wegfall des Umzugs zur etwas gestrafften Eröffnung hat niemandem wehgetan“, erklärte der Stadtchef angesichts der mehreren tausend Besucher, die die historische Altstadt zu Bilderbuchwetter und einigen neuen Programmakzenten genießen konnten. Im gleichen Atemzug bedankte sich Jertz bei DRK, Polizei, Feuerwehr, der zuständigen Sicherheitsfirma aus Oppenheim und dem Ordnungsamt der VG für die Unterstützung und Gewährleistung eines ruhigen Festverlaufs.
„Gerade der großartig verlaufene Samstagabend mit `Hansi Schitter´ war der Renner. Ebenso wussten andere, neue Akzente, wie etwa `Mr. GML´ zum Dämmerschoppen oder `Pirm Jam´ am Eröffnungsabend, die Menschen zu begeistern. Das haben die vielen positiven Rückmeldung gezeigt“, bilanzierten Dahlem und Umstätter rückblickend. Einigkeit herrschte über die Zufriedenheit mit dem Seniorennachmittag am Sonntag, der viele Besucher auf den Marktplatz gelockt hatte. Gleichwohl sehen die Weinfestmacher aber auch Bedarf, noch weiter am Standangebot und dessen Vielfalt sowie am zeitlichen Rahmen der einzelnen Festtage zu tüfteln. „Angesichts teils wechselhafter Besucherströme werden wir sicher noch die ein oder andere zeitliche und programmatische Optimierung vornehmen können“, so Dahlem, der auch reichlich Lob für den neuen DJ auf dem Platz unterhalb der Katharinenkirche übrig hatte, wobei er und Jertz hier noch Verbesserungen am Dezibelaufkommen sehen. Abschließend brach der zufriedene Stadtchef auch eine Lanze für den städtischen Bauhof, der „gewohnt zuverlässig und engagiert eine unverzichtbare Stütze für das Weinfest“ gewesen sei. Breiten Konsens genoss die Tatsache, dass der jährliche Veranstaltungshöhepunkt im August auch künftig eine gastfreundliche Mischung aus Tradition und Moderne sein solle. „Dazu befinden wir uns aktuell bereits in Gesprächen zur Integration neuer Programmakzente, auf die man sich freuen kann“, verspricht Stadtchef Jertz.