HARXHEIM – (wb) In Zusammenarbeit mit acht Weingütern hatte der Heimat- und Verkehrsverein Harxheim (HVV) zum 39. Weinhöfefest eingeladen und viele Besucher, auch aus der weiteren Umgebung, kamen in die Gemeinde, um gemeinsam zu feiern und guten Wein zu genießen. Pit Rösch vom HVV fasste die Bewertung der Veranstalter zusammen: „Wir sind äußerst zufrieden mit dem diesjährigen Verlauf. Das Wetter spielt hervorragend mit und wir haben durch unsere intensive Werbung viele Gäste von außerhalb anlocken können.“
Kein Riesenrummel und kein Gedrängel in den Gassen, das ist ein Markenzeichen des Weinhöfefestes. Unter anderem dafür erhielt es in diesem Jahr erneut das begehrte Prädikat „Rheinhessen ausgezeichnet“, das für weitere drei Jahre aktuell zuerkannt wurde. Bei einem Bummel an einem der Festtage konnte man sich davon überzeugen, dass das Prädikat sehr zu Recht zum zweiten Mal an das Weinhöfefest gegangen ist. In den Höfen wurde wie gewohnt für Essen und Getränke vorzüglich gesorgt. Für musikalische Unterhaltung hatte das Weingut Frieß wieder eine Liveband engagiert, die mit guter Unterhaltungsmusik die Besucher erfreute. Einer der Höhepunkte war, wie in jedem Jahr, das große Höhenfeuerwerk am Freitagabend. In einigen anderen Gemeinden musste das traditionelle Feuerwerk diesmal wegen der Trockenheit ausfallen. Da aber Axel Zimmermann, Pressereferent des HVV, gleichzeitig auch aktiver Feuerwehrmann ist, hat er eigens für das Fest ein zweites Löschfahrzeug mit großem Wasserbehälter angefordert. So war jederzeit die Sicherheit gewährleistet und die Festgäste konnten ihr Feuerwerk genießen.
Die neue Harxheimer Weinprinzessin, Fabienne I., wurde bei der Eröffnung am Freitag in ihr Amt eingeführt und den Besuchern vorgestellt. Der Name der neuen Weinprinzessin bleibt immer ein ganz großes Geheimnis bis zur offiziellen Bekanntgabe. Der kleine Künstlermarkt im Garten vom „Alten Gutshof“ war wieder ein Magnet vornehmlich für die weiblichen Gäste und lud zum Stöbern ein.

Stöbern auf dem Künstlermarkt gehört zum Fest dazu  Foto: W. Bohrmann

An den Abenden wurden die Gassen mit der neu angeschafften LED-Lichterkette ausgeleuchtet, die energiesparend warmes Licht verbreitete. Am Sonntag ab 21.30 Uhr wurde die Beleuchtung durch rund 2.500 aufgestellte Kerzen entlang der Gassen ergänzt und damit eine echt gemütliche Atmosphäre geschaffen. Bei der Weinbergswanderung am Sonntagmorgen wurde auch die vorab angekündigte Überraschung präsentiert. Es handelte sich um einen sehr alten Pflug, der in Harxheim hergestellt wurde. Ab Mittag erfreute die Traktorenausstellung wieder die Herzen der Liebhaber. Das Weinhöfefest endete am Montag mit dem Einsammeln der letzten Weinflaschen bei den Weingütern. In Begleitung von Fackelträgern, des Musikvereins Lyra mit Dudelsackspieler und der „Snare Drum“ erledigte diese „Arbeit“ der Haschemer Schütz. Im Ort freuen sich alle schon auf die 40. Auflage des Festes im kommenden Jahr.