Dr. Jürgen Fröhlich (li) und Robert Kindl.   Foto: BI

LAUBENHEIM/MAINZ – (red) Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens der SGD-Süd als Genehmigungsbehörde und der Stadt Mainz als Betreiber der Deponie hat die Bürgerinitiative „Keine Mülldeponie im Mainzer Steinbruch“ ihren Einspruch am 30. August bei der Stadt Mainz abgegeben. Robert Kindl und Dr. Jürgen Fröhlich haben das Dokument übergeben und warten nun, mit Tausenden von Anwohnern mit ihren Kindern, auf den öffentlichen Erörterungstermin der Behörde sowie der Stadt Mainz. „Es gibt ein klares Votum gegen die Gefahren des Deponiebetriebs, die toxikologischen Auswirkungen können zur Vergiftung der Anwohner mit ihren Kindern führen. Wir belegen mit unserem schriftlichen Einspruch diese Gefahren“, sagt Dr. Jürgen Fröhlich.
Die BI bereitet sich schon jetzt auf das Schlimmste vor, denn die Ignoranz der Grünen im Stadtrat und der Stadtspitze – welche die Nähe zum Wohngebiet herunterspielen – ist unglaublich. Es bleibt einmalig in Deutschland eine Deponie direkt neben ein Wohngebiet zu bauen. „Unser Vertrauen in den Stadtrat ist erschüttert, dennoch gibt es auch klarsehende Politiker. So hat der Ortsbeirat Weisenau sich im beiliegenden Beschluss klar gegen die Deponie positioniert“, sagt der BI Sprecher Robert Kindl. Die BI hofft, dass die Ortsbürgermeister von Laubenheim und Hechtsheim ihre Bürger auf die Gefahren aufmerksam machen  Auf mainz21.de können sich alle betroffenen und interessierten Anwohner sowie Bürger von Mainz umfassend informieren. „Wir sind für jede Unterstützung dankbar und scheuen uns auch nicht, unsere Gesundheit gegen die finanziellen Interessen der Stadt als Deponiebetreiber juristisch zu verteidigen“, ergänzt Antonio Sommese, weiterer BI-Sprecher.