LAUBENHEIM – (red) Das Zimmertheater Mainz zeigt mit „Doch die Mutter spricht, Mädel tu das nicht“ von Charlotte Keatley die Reibungen in der Mutter-Tochter-Beziehung. Vier Generationen, von Jahrgang 1900 bis 1970, ringen um Emanzipation und Familienglück. Und immer wieder scheitern sie: “Mit dem Versuch, berufstätig und Mutter zu sein.“ Die vier Schauspielerinnen des Zimmertheaters überzeugen in ihren Figuren, die sie im Alter von 9 bis, in einem Fall, 86 Jahren spielen. Großes Theater auf kleinstem Raum.

Alles beginnt mit Doris (Silke Nunes), die 1900 geboren wurde. Sie hat mit ihrem Ehemann Jack eine Tochter, Magaret (Christine Stahl), die in den Fünfzigern wiederum Ken heiratet. Aus dieser Ehe geht Jackie (Tanja Bizjak-Bayer) hervor. Jackie geht voll auf im „Love“ und „Flowerpower“ der 70er Jahre und wird schließlich eine erfolgreiche Künstlerin. Und dann ist da noch Rosie (Nora Koschel)… . Die Handlung erstreckt sich über 60 Jahre und erzählt vom Leben der vier Frauen. Dabei spielen die Szenen in nicht-chronologischer Reihenfolge. Wir sehen, wie große Träume entstehen und Schicksalsschläge die Pläne durchkreuzen.

Das Zimmertheater Mainz kommt nach Laubenheim. Am 24.11.2018 spielen Tanja Bizjak-Bayer, Nora Koschel, Silke Nunes und Christine Stahl ab 19 Uhr „Doch die Mutter spricht, Mädel tu das nicht“  auf engstem Raum im Wilhelm-Spies-Haus. Karten gibt es unter www.ZimmertheaterMainz.de .