HECHTSHEIM – Als erste im Land wurde die Hechtsheimer Kita „Frankenhöhe“ im September als „Max-Schrubbel-Kita“ ausgezeichnet. Die Leiterin Monika Glaser berichtet, dass „wir unsere Arbeit gut gemacht haben und das tägliche Zahnputzen mittlerweile gut etabliert ist“. Man hatte regelmäßig bei der „Landesarbeitsgemeinschaft Zahnpflege“ (LAGZ) in Mainz Zahnpasta, Zahnbürsten und  Publikationen bestellt. Dort erkannte man, dass in der Kita vorbildlich gute Arbeit im Bereich der Zahnhygiene geleistet wird. Aus diesem Grund wurde diese Auszeichnung verliehen. Bei dem kleinen Festakt waren auch die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler und der Mainzer Sozialdezernent dabei. Seitdem prangt ein Schild „Max-Schrubbel-Kita“ am Eingang. Auch ein Kontakt mit der einheimischen Zahnärztin Dr. Owin wurde hergestellt. Diese begleitet seitdem unentgeltlich die Kita mit Informationen über die richtige Zahnpflege. Mit verschiedenen Werkzeugen macht sie mit den 116 Kindern gruppenweise Übungseinheiten zum Zähneputzen und berichtet altersgerecht über die Zahnhygiene. Nach den entsprechenden Vorbereitungen gehen die Kinder dann zu der Ärztin in die Praxis. Dort dürfen sie sich auf den Behandlungsstuhl setzen und Bekanntschaft mit den medizinischen Werkzeugen eines Zahnarztes machen. In der Kita sieht die Vorgehensweise so aus, dass den Kindern beigebracht wird, nach dem Essen die Zähne zu putzen. Dafür gibt es ein System zur Kontrolle der Zahnhygiene. Alle Kinder haben einen Magneten auf einer Magnettafel mit ihrem Konterfei. Dieser hängt vor dem Putzen auf einem schwarzen Zahn und wird danach auf den weißen Zahn gesetzt. So können die Erzieherinnen kontrollieren, ob alle Kinder die Zähne geputzt haben. Nach einem einmal wöchentlich stattfindenden Frühstück gehen dann die Kinder alle gleichzeitig zum Zähneputzen. Auch an den Spaß-Faktor wird dabei gedacht, wenn nach „getaner Arbeit“ das Zahnputz-Lied angestimmt wird: „Die Zähne müssen sauber sein, da kommen keine Löcher rein!“

Klaus Schmitt