NIERSTEIN – Es sind Persönlichkeiten wie Norbert Engel, ohne deren ehrenamtliches Wirken das Gemeinwohl in der Gesellschaft ein großes Stück ärmer wäre. Mit diesem Satz leitete Niersteins Stadtbürgermeister Thomas Günther die Übergabe der Ehrenamtskarte Rheinland-Pfalz an Norbert Engel ein und überbrachte dabei auch die herzlichsten Glückwünsche der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer an Norbert Engel.

Der Geehrte ist seit Februar 2018 stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrates der katholischen Kirchengemeinde St. Kilian Nierstein. Zudem ist Engel seit Jahren Ansprechpartner für alle Belange, die die katholische Kindertagesstätte St. Kilian und den Pfarrbus der Kirchengemeinde angehen. Als wäre das nicht genug, hat Norbert Engel bis vor Kurzem, 19 Jahre lang, das Amt des Ersten Vorsitzenden der katholischen Kirchenmusik St. Kilian Nierstein begleitet. Vorstandsarbeit bei den Kilianos leistete er 34 Jahre lang. Den Kilianos ist er seit 40 Jahre als aktiver Musiker treu. Das ehrenamtliche Wirken von Norbert Engel wird abgerundet durch sein Stadtratsmandat und seine Mitgliedschaft im Sozialausschuss der Stadt Nierstein in der aktuellen Wahlperiode. Im Schnitt ist Engel pro Woche 6 Stunden ehrenamtlich aktiv. Das sind auf das Jahr gerechnet 312 Stunden.

Diese ehrenamtlichen Leistungen nahmen Stadtbürgermeister Thomas Günther und seine Verwaltung zum Anlass für eine Feierstunde im Rathaus der Stadt Nierstein und zur Übergabe der Ehrenamtskarte. „Ein solch ehrenamtliches Engagement wie es Norbert Engel zeigt habe ich in all den Jahren noch nie erlebt. Er ist ein Vorbild für unsere Gesellschaft, unabhängig von der Art und Weise des Ehrenamtes.

Die Ehrenamtskarte berechtigt den Eigentümer unter anderem zum preisreduzierten Besuch der Veranstaltungen im Niersteiner Kultursommer, auf der Minigolfanlage und in der Niersteiner Bücherei. Auch über die Stadtgrenzen hinweg gelten zahlreiche Vergünstigungen für den Inhaber der Ehrenamtskarte.

Wie gesagt, es sind Persönlichkeiten wie Norbert Engel, ohne deren ehrenamtliches Wirken das Gemeinwohl in der Gesellschaft ein großes Stück ärmer wäre. Die Leistungsaufzählung verdeutlicht dies in imposanter Art und Weise.

Norbert Kessel