NIERSTEIN – Es war ein vorweihnachtliches Geschenk welches der Innenminister des Landes Rheinland-Pfalz, Roger Lewentz, am 19. Dezember der Verwaltung der Stadt überreichte. Gemeint ist die Bescheinigung des neuen Städtebauförderprogramms des Landes Rheinland-Pfalz in dem die Stadt Nierstein mit aufgenommen wurde. So kann sich die Verwaltung in den nächsten Jahren über eine Fördersumme von 5,95 Millionen Euro freuen.

Davon sind bereits 150.000 Euro für das Haushaltsjahr 2018 eingestellt. Insgesamt ist die Fördermaßnahme für einen Zeitraum von 10 Jahre ausgelegt. Wenn in dieser Zeit auch noch die Rheinuferpromenade im Förderprogramm mit aufgenommen wird, dann kann der Förderbetrag nochmals um weitere 3,75 Millionen aufgestockt werden.

„Wir sind froh und dankbar darüber, dass wir auch im neuen Städtebauförderprogramm des Landes Berücksichtigung finden“, so Stadtbürgermeister Thomas Günther. „Ohne den Landeszuschuss wären die Projekte die wir uns für die städtebauliche Entwicklung in der Zukunft vorgenommen haben nicht zu realisieren. Mein ausdrücklicher Dank geht an Herrn Innenminister Roger Lewentz in dem wir auch bei den letzten Förderprogrammen des Landes zur städtebaulichen Entwicklung immer ein offenes Ohr und einen Fürsprecher hatten und auch jetzt noch haben.

Hubert Deubert, unser Städtebauplaner, die Fachabteilungen der VG Rhein-Selz und der zuständige Beigeordnete der Stadt Nierstein, Egid Rüger, haben mit der Antragstellung ihren Teil dazu beigetragen, dass der Förderantrag bewilligt wurde. Auch ihnen sei vielmals gedankt.

Nierstein, das Mittelzentrum zwischen Mainz und Worms, hat sich in den letzten Jahren nicht nur städtebaulich entwickelt. Auch die touristische Infrastruktur und das kulturelle Leben sind gewachsen. Mit dem jetzigem Förderbetrag auf der Hohen Kante kann diese positive Entwicklung von Nierstein weiter voranschreiten“.

Innenminister Roger Lewentz betonte, dass für ihn gerade die Förderung kleinerer Städte im Land, wie z.B. Nierstein eine besondere Bedeutung habe. Bei den Innenministerkonferenzen würden im Regelfall die Großstädte wie z.B. Köln, Essen, Düsseldorf oder Dortmund im Focus stehen. Er sei dabei immer stolz darauf, dass in Rheinland-Pfalz auch die kleineren, innovativen Städte in den Genuss von Fördermitteln käme. Von daher habe er sich sehr auf den heutigen Besuch von Nierstein gefreut, um der Stadt noch vor dem Heiligen Abend den Fördermittelbescheid überreichen zu können.

Norbert Kessel