Martin Graw (Mitte) und seine treuen Mitstreiter – Foto: Klaus Schmitt

LAUBENHEIM – Schwungvoll und dynamisch – so präsentierte sich der Sport-Akrobatik-Verein auf seiner 20-Jahr-Feier. Vorsitzender Martin Graw konnte einen „Raum voller Ehrengäste“ begrüßen. Er bediente sich eines Zitats von Franz Kafka, um die Initialzündung auch seines Vereins zu erklären: “Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.“ Mit vielen interessanten Details spickte er seine anspruchsvolle und unterhaltsame Festrede. Visionäre Eltern gründeten im März 1999 den SAV. Zurzeit zählt man 230 Mitglieder.  Die heutigen Säulen des SAV sind Sportakrobatik und Tanz. Als „Goldene Ära“ bezeichnete Graw die Anfangszeit mit Gründer Klaus Spengler und dem bulgarischen Trainerpaar Kiselichki. Erfolge bei den Deutschen Meisterschaften wurden 2009 gekrönt mit dem Titel im Mehrkampf und der Teilnahme an der WM. Der Abgang der Trainer konnte bald mit neuen Trainern kompensiert werden. Der SAV richtet jährlich mindestens drei Turniere aus: zwei Nachwuchsturniere  sowie den internationalen Gutenberg-Pokal, eines der größten deutschen Turniere. Teilnehmer kommen aus ganz Deutschland und Europa, USA, Afrika und Asien. Daneben werden regelmäßig Landes- und Deutsche Meisterschaften ausgetragen. Auch die 2002 gegründete Abteilung Tanz kann schon schöne Ergebnisse vorweisen. OB Michael Ebling bezeichnete es als großartig, dass in der Kürze der Zeit schon so viele Erfolge gefeiert wurden. Erstaunlich sei es auch, dass man schon bald Anschluss an den internationalen Sport fand. Dies sei eine wunderbare Visitenkarte für Mainz und Laubenheim. Ortsvorsteher Gerd Strotkötter lobte, dass der SAV einer der jüngsten, muntersten und erfolgreichsten Vereine seines Stadtteils ist. Die Sportler hätten einen kometenhaften Aufstieg erlebt. Der Vorsitzende des Sportbunds Rheinhessen, Helmut Graf von Moltke bezeichnete den SAV als einen der herausragenden Vereine in Mainz, weil hier sportliche Höchstleistungen geboten werden. Für die Mainzer Kleppergarde, bei der immer SAV-Gruppen auftreten, gratulierte der Vorsitzende Peter Müller und überreichte einen Scheck mit den Worten: „Bei Feiern ist der Onkel, der einen Scheck mitbringt besser, als die Tante, die Klavier spielt.“ Gereimte Grüße von der KG ULK überbrachte Reinhold Burgermeister. Von sieben Auftritten der verschiedenen Gruppen wurde die Feier brillant aufgelockert.

Tolle Akrobatik, Dynamik und  Musikalität  zeigte die hohe Klasse aller Performer, denen ein verdienter großer Applaus sicher war. Zuletzt nahm Martin Graw die Ehrung einiger Mitglieder vor, allen voran die „gute Seele des Vereins“, Martina Reinhardt und weitere, die schon dem Gründungsvorstand angehörten. Die wohltuende Lockerheit des Events wurde dankbar und mit großem Beifall honoriert. Ebenso wie das anschließende Buffet.

Klaus Schmitt