In letzter Zeit schwanke ich öfter irgendwie zwischen meinen Gefühlen. Dabei ist mir aufgefallen, dass es verschiedene Stadien gibt, in denen sich mein/das Leben abwechselnd befindet.

Das eine, das „gute“ Stadium ist: Passt alles! Läuft!

Das andere Stadium ist: Irgendetwas passt nicht. Es läuft nicht rund. Ich kann es nicht benennen, es ist einfach ein Unbehagen.

Das nächste Stadium ist einen Schritt weiter: Ich habe herausgefunden, was nicht passt. Aber es ändern? Zu viel Arbeit, zu viel Umstand, Angst vor Veränderung, Angst vor Unsicherheit, Bequemlichkeit…

Und dann kommt das Stadium „Ich habe die Nase voll!“ Jetzt oder nie! Es wird vielleicht nicht einfach, aber ich mache das jetzt. Die Planung beginnt, die Kraft kommt, ich werde aktiv. Nicht immer klappt dann auch alles, aber wenn dieses Stadium erreicht ist, wirft einen so leicht nichts mehr dauerhaft zurück.

In verschiedenen Bereichen des Lebens kann man jeweils in verschiedenen Stadien stecken. Ich habe festgestellt, dass es hilfreich sein kann, wenn man sich diese Stadien bewusst macht. Und ich wünsche uns allen, dass wir in so vielen Bereichen wie möglich in das erste, das „gute“ Stadium gelangen.

 Ihre Angelika Förster