LAUBENHEIM – „Es ist einfach nur fantastisch!“ Mit diesen Worten beschreibt Dorothea Lang, die Leiterin des Laubenheimer Brotkorbs, den Einsatz der Laubenheimer Katholischen Jugend (KJG) an dem Haus der Einrichtung. Hier führten die Mädels und Jungs dringend notwendige Renovierungsarbeiten im Rahmen der „Aktion 72 Stunden“ aus. Hierbei kümmern sich KJG-Gruppen bundesweit um Unterstützung von gemeinnützigen Projekten „um die Welt ein Stückchen besser zu machen“.  Am Laubenheimer Brotkorb-Haus waren große Renovierungsarbeiten nötig geworden. Immerhin entstand das Gebäude schon 1960 gleichzeitig mit dem Bau der Weisenauer Brücke.  Nun machten sich die tollen Helfer daran, das Haus von Grund auf zu sanieren. Dorothea Lang hielt es zunächst für eine „unlösbare Aufgabe“. Jetzt ist sie beeindruckt,  mit welchem Engagement die KJGler am Werk waren. Nicht nur die Innenräume wurden durch frischen Anstrich ästhetisch aufgebessert, auch die beschädigten Außenwände wurden zusammen mit der vorhandenen Dämmung ausgetauscht. Durch die Hanglage war hier durch Regenfälle das Erdreich mittlerweile direkt bis an die Holzwände gerutscht. Diese wurden durch die eindringende Feuchtigkeit schwer beschädigt. Um solche Schäden  künftig zu vermeiden, wurden Pflanzringe zur Hangbefestigung aufgestellt und mit Beton und Kies stabilisiert. Daneben trug  die Helfer-Truppe rund um das Gebäude Erdreich ab und legte einen schützenden Kiesweg auf Fundament-Ebene an. Alle Wände wurden dabei neu isoliert und mit Holz verkleidet, hübsch angestrichen, alle Fensterläden abgebeizt und imprägniert.

Ein Teil der Helfer – Foto: Privat

26 junge Menschen verschiedensten Alters stemmten diesen aufwendigen Einsatz. „Es ist toll geworden“, ist Dorothea Langs begeisterter Kommentar. Nach Abschluss der schwierigen Arbeiten glänzt das Haus jetzt mit der neuen schwedenroten Lackierung in modernem Outfit. Das Projekt erforderte neben dem großen, zeitaufwendigen Arbeitsaufwand auch viele Werkzeuge, Streichutensilien und sonstiges Material. Dafür war natürlich unterschiedliches Sponsoring zur Unterstützung  der fleißigen jungen Leute notwendig. So wurden Materialien (Farbe etc.) gestiftet und ein Baumarkt machte „gute Preise“.  Am Ende wurde die Aktion ein Symbol für vorbildliches soziales und engagiertes Verhalten. Den jungen Mädels und Jungs muss ein uneingeschränktes und riesiges Lob für diesen Einsatz ausgesprochen werden. Die abgelieferte Arbeit vertrieb den Brotkorb-Verantwortlichen viele Sorgen um den Erhalt ihres Domizils, das für zahlreiche Menschen ein wichtiger Anlaufpunkt ist. Der große Dank der Brotkorb-Besatzung ist der KJG gewiss. Der Laubenheimer Brotkorb ist ein Schmuckstück geworden.

Klaus Schmitt