Haben Sie schon einmal das Wort „Resilienz“ gehört? Vor einigen Monaten bin ich darüber gestolpert und bis dahin hatte ich es bewusst noch nie wahrgenommen. Das, was Resilienz bedeutet, kannte ich, aber ich wusste nicht, dass es einen eigenen Namen hat.

Resilienz bedeutet, dass wir schwierige Situationen gut handhaben können. Dass wir schneller wieder auf die Beine kommen, wenn wir mal gestrauchelt sind. Das Wörterbuch erklärt den Begriff so: “Psychische Widerstandskraft; Fähigkeit, schwierige Lebenssituationen ohne anhaltende Beeinträchtigung zu überstehen.“ Das wünschen wir uns doch sicher alle.

Sich mit Resilienz zu beschäftigen, ist sehr interessant. Mädchen sind wohl häufiger resilient als Jungs. Resiliente Kinder haben ihre Impulse oft besser unter Kontrolle, sind anderen Menschen zugewandt, sind einfühlsamer und haben meist eine realistischere Selbsteinschätzung.  Aber wie entwickelt man Resilienz? Eltern und auch ältere Geschwister können dazu beitragen, dass Resilienz entsteht, Bildung trägt ebenfalls dazu bei. Auch Erwachsene können etwas dafür tun, die eigene Resilienz zu steigern. Meditieren z.B.. Oder wir üben uns Gelassenheit, Unerschütterlichkeit, Gleichmut – Stoizismus ist der Gedanke dahinter.

Wenn wir das Wissen um unsere eigene Stärke vertiefen, dann gibt uns das Sicherheit. Und erhöht unsere Resilienz.

Ihre Angelika Förster