NACKENHEIM – Was gibt es Schöneres als Sommer, Sonne, Strand und dabei auch noch was Gutes tun. Dazu lud die DLRG Ortsgruppe am Wochenende wieder auf die Nackenheimer Insel „Kisselwörth“ ein. Und gleich am ersten Tag, so glaubte man, die Welt geht im Wasser unter. Regenguss auf Regenguss prasselte auf die Zeltstadt der DLRG nieder, Besucher machten sich rar und somit fiel „der 1. Tag leider ins Wasser“ wie Helmut Sudrow, Vorsitzender von der DLRG Nackenheim, den Tag zusammenfasste.

Der THW-Steg brachte die Besucher schnell und trocken auf die Insel – Foto: DLRG

Thomas Krebs, Technischer Leiter der DLRG: „Wir fangen am Dienstag mit dem Transport allen Materiales auf die Insel an. Dann bauen wir auf und sind am Freitag Abend fertig. An den ganzen Tagen inkl. dem Wochenende sind bis zu 25 Aktive und 7 der DLRG Jugend im Einsatz.“ Das Technische Hilfswerk (THW) aus Mainz baute im Rahmen einer Übung eine „Jetfloat“-Ponton-Brücke auf, so dass leider die schöne „Fähr-Shuttle“ auf die Insel entfiel.

„Eigentlich sollte am Samstag die Vorausscheidung im Schifferstechen stattfinden, aber der Regen machte einen Strich durch die Planung“ bedauerte Helmut Sudrow. Acht Teams hatten sich angemeldet zum traditionellen Schifferstechen. Aufgabe war, solange wie möglich auf der Bootsplanke stehen zu bleiben. Wieder mal gingen auch drei Jugendteams mit an den Start gehen. René Adler, frisch gewählter Ortsbürgermeister Nackenheims, nahm die Startauslosung vor. Und als der Startpfiff über das Wasser gellte, kam auch die Sonne hervor. Den größten der Siegerpokale bekam final die „Rhoischubser“ vor den DLRG Junioren. Den Steg des THW nutzen im Laufe des Sonntags viele Gäste, so dass Kuchen und zeitweise auch Pommes Frites ausverkauft waren.

Wolf-Ingo Heers