NACKENHEIM – Sie malt „seit sie denken kann“; Ursula Dietzen fing schon als kleines Kind an, zu zeichnen und zu malen. Da sie Pferde liebte, aber Reiten nicht drin war, malte und zeichnete sie Pferde, zumeist mit Wasserfarben, Postkarten dienten ihr als Vorlage.

Den eigentlichen Anstoß gab ihr eine Kur im Schwarzwald: sie sah einen Maler in der Landschaft sitzen, kam mit ihm ins Gespräch. Und er riet ihr, sich nach professioneller Anleitung umzusehen. So kam sie vor 25 Jahren in Mainz zu Karol Rousin und blieb bis heute bei ihm. Standen anfangs die unterschiedlichsten Maltechniken auf der Agenda, hat sich Ursula Dietzen dann auf die Ölmalerei konzentriert. Weitere Kurse an der Rheinhessen-Akademie machten sie mit der Pastellmalerei vertraut.

Mit ihren Bildern erhebt sie den Anspruch, die Motive detailgetreu wiederzugeben. Gerade bei den Pastellen „Nackenheimer Ansichten“ sollen Ortskundige sozusagen „kontrollieren“ können, ob die Einzelheiten im Bild mit der Realität übereinstimmen. Für die aktuelle Ausstellung hat sie Motive ausgewählt, die typisch für das Dorf sind, immer geleitet von der Frage „Was macht Nackenheim aus?“ Da Ursula Dietzen seit 20 Jahren hier lebt, ist ihr die Auswahl leicht gefallen.

Die Vernissage mit einleitenden Worten von Dr. Barbara Krimm im Nackenheimer Ortsmuseum beginnt am 8. September 2019 um 18:00 (Einlass ab 17:30), der Eintritt im Muxum ist wie immer frei.

Dr. Ursula Thiel