NIERSTEIN – Bekanntermaßen besteht eine freundschaftliche Verbindung zwischen Rheinland-Pfalz und der Woiwodschaft Oppeln in Polen. Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass die Niersteiner Weinkönigin, Gianna Simmer, und der Jungwinzer und stellvertretende Vorsitzende im Verkehrsverein Nierstein, Tobias Staiger, vor einiger Zeit auf Einladung des Marschalls der Woiwodschaft Oppeln, Andrzej Bula, zu Gast in Polen war. Da Staiger die Gastfreundschaft des Niersteiner Stadtbürgermeisters, Thomas Günther, kennt, lud dieser im Namen von Günther den Marschall zum Gegenbesuch nach Nierstein ein.

Gesagt getan, über das Winzerfestwochenende war Marschall Bulan und seine Gattin zu Gast in der Riesling City. Im Rathaus von Nierstein wurden die Gäste standesgemäß von Stadtbürgermeister Günther und seiner Verwaltung im Rathaus begrüßt. Günther verwies auf seine Zeit als Angeordneter im Landtag von Rheinland-Pfalz. In dieser Funktion ist er des Öfteren zu offiziellen Terminen der Woiwodschaft Oppeln nach Polen gereist. Gleich wie Tobias Staiger und Gianna Simmer war auch er, Günther, von der enormen Gastfreundschaft der polnischen Gastgeber begeistert. Günther betonte bei seiner Begrüßung, dass sich der Marschall keinen besseren Zeitpunkt für seinen Besuch als das Winzerfestwochenende hätte aussuchen können. Dementsprechend umfangreich war auch sein Besuchsprogramm mit der Winzerfestweinprobe am 1. August, einer Schifffahrt und Weinbergsrundfahrt sowie der Begleitung der Weinschöffenzeremonie und der Winzerfesteröffnung am Freitag, bis hin zum großen Winzerfestumzug als gast auf der Ehrentribüne am Winzerfestsonntag. Damit dem Marschall sein Niersteinbesuch noch lange in positiver Erinnerung bleibt, überreichte Günther einen prächtigen Bildband über Nierstein und die offizielle Nierstein-Fahne.

Marschall Bulan bedankte sich umgekehrt mit einem Spezialitätenkorb aus der Region Oppeln für den herzlichen Empfang in Nierstein und regte an, dass die freundschaftlichen Verbindungen der Woiwodschaft Oppeln und der Stadt Nierstein weiter ausgebaut werden sollte. Dabei stieß er bei Günther offene Türen auf.

Norbert Kissel