Foto: Norbert Kessel

NIERSTEIN – Ein besonderes Engagement scheinen Stadtbürgermeister Günther und Petrus hinsichtlich des Wetters bei den Veranstaltungen der Stadt getroffen zu haben. Am 4. August nämlich schlängelte sich der große Winzerfestumzug bei strahlendem Hochsommerwetter durch die Straßen der Riesling-City. Günther konnte 55 Zugnummer akquirieren, davon alleine 13 Musikgruppen. Dementsprechend bunt und abwechslungsreich präsentierte sich der Festzug und die Umzugsteilnehmer. Mehrere Tausend Zuschauer säumten die Zugstrecke und ließen sich von der Begeisterung der Zugteilnehmer anstecken. Diese wiederum wurden an zahlreichen Stellen von den Zuschauern mit Erfrischungsgetränken und Wein versorgt. Ein Hingucker auch in diesem Jahr, der festlich geschmückte Prunkwagen der Stadt mit der Niersteiner Weinkönigin, Gianna Simmer, welche von der Wartturmattrappe ihrem weinseligen Hofstaat zuwinkte. Aber auch die übrigen Zugteilnehmer überboten sich Gegenseitig mit Kreativität und Einfallsreichtum. „Das Besondere an dem Festzug in Nierstein ist die einzigartige Mischung der Zugteilnehmer“, ist sich Stadtbürgermeister Thomas Günther sicher. „Wir haben zahlreiche ortsansässige Gruppen und Vereine mit dabei, jede Menge Freunde aus den benachbarten Städten und Gemeinden, und natürlich die Musikvereine die aus dem ganzen Land anreisen. Mittlerweile ist es so, dass auf unsere Anfragen zu Beginn des Jahres ein Großteil der Teilnehmer aus den vergangenen Jahren sofort zusagen und dies mit der tollen Organisation, der buchstäblichen Gastfreundschaft und Vorfreude der Niersteiner begründen. Viele Gruppen die von weit weg anreisen bleiben über das komplette Winzerfest in Nierstein und feiern mit uns gemeinsam, neben dem großen Umzug, noch ein tolles Winzerfest. Auch die Altersstruktur ist unvergleichlich. Wir haben die Kindertagesstätten und die Jugend der Niersteiner und Schwabsburger Vereine mit dabei. Ferner aber auch die Alters- und Ehrenabteilung der freiwilligen Feuerwehr. Wir decken dabei ein Altersspektrum zwischen 4 und 99 Jahren ab“, freut sich Günther.

Foto: Norbert Kessel

Wie gewohnt lief dieser wieder an der Ehrentribüne an der Kaiserlinde zur Hochform auf. Bis dahin begleitete er den Zug in einem prächtig geschmückten Cabrio und verteilte Give-Aways aus Nierstein und Plüsch „Nieri-Mäuse“ an die Zuschauer. Vor Ort an der Ehrentribüne konnte er zahlreiche Ehrengäste auf Einladung der Stadt begrüßen, und den Zugverlauf kommentieren. Selbstredend, dass dabei jede Gruppe versuchte Aufmerksamkeit zu erhaschen. Günther richtete bei seinen Kommentaren auch ein ausdrückliches Dankeschön an die Sicherheitskräfte, die Polizei, die Feuerwehr, den Rettungsdienst, das Ordnungsamt der VG, an den Bauhof und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von der Verwaltung und im Rathaus für die Vorbereitung, Begleitung und Durchführung des Festzugs.

Als die letzte Zugnummer die Ehrentribüne hinter sich hatte, verließ der sichtlich zufriedener Stadtbürgermeister seinen Platz, wohl wissend, dass dies der letzte Festzug in seiner Verantwortung als Stadtbürgermeister von Nierstein war.

Norbert Kessel