Landrätin Dorothea Schäfer schaute sich bei einem Rundgang alle Stände an, wie auf
dem Foto bei der KVHS, bei der es Leckereien aus den Herkunftsländern der
Deutschkurs-Teilnehmerinnen. Fotos: Kreisverwaltung/Grau, Faust

MAINZ-BINGEN – „Wir freuen uns darüber, dass so viele Gäste zu uns gefunden haben und wir damit vielen Bürgerinnen und Bürgern zeigen konnten, welche Aufgaben die Kreisverwaltung hat“, sagte Landrätin Dorothea Schäfer: „Es ist deutlich geworden, was wir alles machen.“ Beim Bürgerfest zum Jubiläum „50 Jahre Landkreis“ im und rund um das Kreishaus präsentierten sich die Abteilungen der Kreisverwaltung, es gab eine Partnerschaftsmeile, bei der neben vielen Partnerkommunen auch die Landfrauen aus Neisse mitmachten. Der Katastrophenschutz war mit seinen Autos und Booten präsent. Zudem wurden die Helferinnen und Helfer beim Ehrenamtstag gewürdigt. Auf der Bühne vor dem Karlsbrunnen sorgten tolle musikalische, sportliche und tänzerische Beiträge aus den Städten und Verbandsgemeinden für Unterhaltung. „Es war ein rundum gelungener Tag. Mein Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus den verschiedenen Abteilungen des Hauses, die mit ihrem gut gelaunten Einsatz und großem Engagement erst dafür sorgten, dass aus einer Idee ein solch buntes und schönes Fest wurde.“ Zudem dankte die Landrätin auch den beteiligten Kommunen und Partnergemeinden für ihre wirklich schönen Beiträge zu dem Fest.

Gruppenbild mit Innenminister: Die Partner aus Verona und Neisse feierten mit bei der Akademischen Feier – Foto: Kreisverwaltung/Kilian Grau

Akademische Feier

Am Abend zuvor hatte die Landrätin zu einer gelungenen Akademischen Feier. Moderiert von Volker Metzger, feierten die Mainz-Binger dabei das Jubiläum offiziell und dennoch locker, kurzweilig, beschwingt. Die Landrätin blickte in ihrer Rede speziell auf die Anfangszeit des Kreises zurück, der 1969 aus den beiden Altlandkreisen Bingen und Mainz sowie einigen Gemeinden aus den Kreisen Bad Kreuznach und St. Goar gebildet wurde. „Am Anfang war die Skepsis groß“, sagte Dorothea Schäfer: „Aber heute dürfen wir sagen: Es war ein erfolgreicher Weg, der damals eingeschlagen wurde. Heute ist Mainz-Bingen ein prosperierender Landkreis – mitten im Rhein-Main-Gebiet – mit vielen Herausforderungen, aber auch mit allen möglichen Chancen: als toller Standort für Unternehmen, für Einrichtungen des kulturellen und sozialen Lebens, mit Förderschulen und weiterführenden Schulen im Top-Zustand, mit wunderbaren Landschaften, engagierten Vereinen und Initiativen, kurz: mit tollen Menschen.“

Die Bedeutung des Landkreises hob zudem der Innenminister des Landes Rheinland-Pfalz, Roger Lewentz, hervor: „Mainz-Bingen ist ein besonders starker Teil von Rheinland-Pfalz“, sagte er. Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rhein-Selz, Klaus Penzer, gratulierte als Kreisgruppenvorsitzender im Namen der Bürgermeister aus dem Landkreis, der 25-jährige Tim Süßenberger, eines der gerade erst verpflichteten ganz jungen Kreistagsmitglieder im Namen der Fraktionen. Und auch europäische Gäste feierten mit: Stefania Beifiori für die Provinz Verona und Andrzej Kruczkiewicz, Landrat des Kreises Neisse in Polen überbrachten die Glückwünsche aus den Partnerregionen. Und zu guter Letzt kamen auch noch die Vorgänger der Landrätin zu Wort: In einer Talkrunde warfen die Landräte a.D., Claus Schick und Johann Wilhelm Römer, einen Blick zurück „auf die 60er-Jahre als Zeit des absoluten Umbruchs“, wie Römer sagte, der am Ende auch noch eine Sitzprobe auf seinem ehemaligen Bürostuhl machte, der gemeinsam mit dem roten Stuhl der Landrätin auf die Bühne gerollt wurde, ehe die Ingelheimer Singoritas mit ihrem schwungvollen dritten Auftritt das Ende des Abends einläuteten.

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