HECHTSHEIM – Mitten im Rhein-Main-Gebiet, an strategisch günstiger Lage, in der August-Horch-Straße im Hechtsheimer Gewerbegebiet, die „CADORO“, die Galerie Dr. phil. Dorothea van der Koelen. „Cadoro“ bedeutet einfach „Haus“, von italienisch „casa“, von Dorothea und ist ein ganz der zeitgenössischen Kunst gewidmeter Ausstellungsraum mit rund zweitausend Quadratmetern auf zwei Stockwerken. 40 Jahre währt nun schon die Tätigkeit von Dorothea van der Koelen als Galeristin in Mainz. Und nicht nur das. Im Jubiläumsjahr hat sich erst jüngst ihre Heimatstadt in Anerkennung und Würdigung ihrer herausragenden Leistungen als Galeristin, Kunsthistorikerin, Kuratorin und Verlegerin sowie Mitgestalterin und Repräsentantin des Mainzer kulturellen Lebens mit der Gutenberg-Statuette ausgezeichnet. Das Grußwort und die Dankesrede der Landeshauptstadt Mainz überbrachte Oberbürgermeister Michael Ebling persönlich. „Was einmal in Ihrem Kopf ist, das verlässt schnell den Bereich der Träumerei und wird handfeste Realität!“, so Ebling über das Engagement von Dorothea van der Koelen. Neben Oberbürgermeister Michael Ebling ehrten Staatssekretär Dr. Denis Alt, Beigeordnete Marianne Grosse und Prof. Dr. Gaby Gappmayr die Gäste mit ihrer Anwesenheit und die Jubilarin mit ihren Laudationes: „Wir sind glücklich und stolz und freuen uns mit Dr. phil. Dorothea van der Koelen über diese Auszeichnung ihres langjährigen engagierten Wirkens für die Kunst.“ Aktuell ist in Cadoro in Hechtsheim ein Rückblick möglich. In einer Jubiläumsausstellung zeigt Dorothea van der Koelen die Werke von befreundeten Künstlerinnen und Künstlern unter dem zukunftsweisenden Titel „War – ist – wird“. Der Ausstellungstitel bezieht sich auf einen ontologischen Bildtext von Heinz Gappmayr. Der Künstler und seine Familie spielten eine wichtige Rolle im Leben von Dorothea van der Koeln, ihm und seinem Werk widmete sie auch Ihre Dissertation. Außerdem sind derzeit die Werke von Lore Bert, Daniel Buren, Chung Sang Hwa, Sebastian Dannenberg, Raimund Girke, Mohammed Kazem und anderen populären, zeitgenössischen bildenden Künstlern zu sehen.

Henning Berg