Plakat: Kulturverein Guntersblum

GUNTERSBLUM – In der Nähe des rheinhessischen Dorfes Ludwigshöhe, zwischen Guntersblum und Oppenheim gelegen, wurde Ende des 19. Jahrhunderts ein fränkisches Gräberfeld ausgegraben. Es gehörte zu dem heute nicht mehr existierenden Ort Rudelsheim, der Vorgängergemeinde von Ludwigshöhe. Nachdem das Rheinhochwasser Rudelsheim über Jahrzehnte mehrfach zerstörte, wurde der Ort ab 1822 verlegt und erhielt den Namen Ludwigshöhe.

Die bisher nie öffentlich gezeigten Ausgrabungsfunde aus Rudelsheim stammen aus der Zeit zwischen 500 und 700 n. Chr. und erzählen von einem vergessenen fränkischen Dorf. Frauenschmuck, eine Münzwaage und Waffen werden jetzt zum ersten Mal im Museum des Kulturvereins Guntersblum im Kellerweg präsentiert. Außerdem werden einige einführende Informationen zu den Franken, sowie regionalgeschichtliche Fakten über das Dorf Rudelsheim und dem heutigen Ludwigshöhe in Bild und Text präsentiert.

Der Archäologe Volker Kemmeter führt Sie durch diese Ausstellung und erklärt den Hintergrund der Exponate. Die Führung ist kostenlos, Spenden werden gerne entgegengenommen.

Die Ausstellung ist geöffnet bis zum 17. November 2019
an allen Sonn- und Feiertagen von 14:00 bis 18:00 Uhr.
Nach Absprache sind Führungen auch an Werktagen möglich, dazu sind insbesondere Schulklassen eingeladen.
Eintritt ist frei, Kaffee und Kuchen gegen Spende.

Albert Hillesheim