LAUBENHEIM – Die alljährliche Reise führte in diesem Jahr die agilen Seniorinnen und Senioren der Arbeiterwohlfahrt an Deutschlands größten Binnensee, den Bodensee. Der See ist eine ideale Gelegenheit im Laufe eines Ausflugs gleich drei Länder zu besuchen. Am 30. September ging es los. Zunächst wurde der herbstliche Schwarzwald durchfahren, wo man eine deftige Mahlzeit in Gestalt eines gemeinsamen Frühstücks zu sich nahm. 42 Reiselustige hatten sich aufgetan, um gleich nach dem Erreichen des „Schwäbischen Meers“ die wunderschöne, malerische Stadt Lindau unter kundiger Führung zu genießen. Die für ihre Altstadtinsel bekannte 25000 Einwohner zählende Stadt liegt am nordöstlichen Teil des Sees ist eine absolute Touristenhochburg und ist bekannt für das alte gotische Rathaus mit seiner bemalten Fassade. Anschließend ging die Fahrt weiter ins österreichische Hörbranz, wo man in das siebentägige Quartier einzog. Die folgenden Tage waren von tollen Ausflügen geprägt: Friedrichshafen, Meersburg, Konstanz, das schweizerische St. Gallen. In Birnau am Überlinger See besuchten die Laubenheimer die Barockkirche, die inmitten der Weinberge hoch über dem westlichen Teil des Sees, thront. Dann ging es weiter in die Kleinstadt Markdorf, zehn Kilometer östlich von Meersburg, wo man einen Hofladen besuchte und leckere regionale Produkte verkostete. Ein weiterer Höhepunkt der siebentägigen Tour war die Fahrt ins Fürstentum Liechtenstein. Dort konnte man das herrliche Panorama bei der Rast auf dem höchsten Berg des Alpsteinmassiv, dem 2500 Meter hohen Säntis bestaunen. Von dort aus führte die Weiterreise ins vierzig Kilometer entfernte Appenzell, dem touristischen Zentrum des Appenzeller Lands. In Appenzell bewunderte man den gut erhaltenen Dorfkern mit den schön bemalten Holzhäusern mit geschwungenen Giebeln. In Appenzell bewunderten wir den gut erhaltenen Dorfkern mit den schön bemalten Holzhäusern mit geschwungenen Giebeln. Am Abreisetag sollte der Besuch der Insel Mainau mit ihren verschiedensten gärtnerischen Anlagen ein letzter Höhepunkt werden. Leider wurde die Vorfreude etwas getrübt, weil das Wetter nicht mitspielen wollte. So konnte die herrliche, üppige Dahlienschau nur mit Regenschirm besucht werden. Die Resonanz der Teilnehmer war einhellig: alle waren sich einig, dass der Trip sehr gelungen war. Viel Schönes gab es zu besichtigen und erleben. Man freut sich schon auf die große Fahrt 2020, die vielleicht ins „Elbflorenz“ Dresden führen soll. Auch der Besuch der sächsischen Hauptstadt wird sicher ein Leckerbissen werden. Näheres dazu ist Anfang des nächsten Jahres bei der AWO zu erfahren.

Klaus Schmitt