ZORNHEIM – In Zornheim tagte der neu eingerichtete Umweltausschuss. Die Moderation übernahm Zornheims neuer Ortsbürgermeister Dennis Diehl (CDU), der erst jüngst die Nachfolge von Dr. Werner Dahmen (CDU) angetreten hat. Anwesend waren die Vertreter von CDU, SPD und Freier Wähler-Gemeinschaft (FWG) im Zornheimer Gemeinderat.

„Der Ausschuss soll sich per Definition um Umwelt, Landwirtschaft, Anlagen und den Friedhof in Zornheim kümmern!“, erläutert Diehl, „Ein zentrales Thema unserer letzten Zusammenkunft waren konkret, die ökologische Aufwertung des Kinselbachparks und diverser Grünflächen in unserer Gemeinde und das zeitnah, durch neue, angemessenere Bepflanzungen. Außerdem haben wir uns darauf geeinigt, für die bereits im Ort befindlichen Blumenkübel, aber auch für diese oder jene vorhandene Grünfläche ehrenamtliche „Grün-Paten“ unter den Zornheimer Gemeindemitgliedern zu suchen, die schon bald, ganzjährig das Gießen und die Pflege übernehmen können!“, so Diehl weiter.

Außerdem sei man sich im Umweltausschuss Einig darüber, dass außerhalb von Zornheims Gemarkungsgrenze mit der weiter fortgesetzten Neu-Anpflanzung von Bäumen, und mit weiteren, neuen „Ausgleichsflächen“ für die ökologische und nachhaltige Aufwertung in und um Zornheim herum Sorge getragen werden muss.

„Damit schließt sich Zornheim“, so Diehl, „der rheinhessen-weiten, gemeinnützigen Stiftung „Wald zum Leben“ an.“ Die Bäume werden von der Gemeinde Zornheim bereits seit geraumer Zeit in Kooperation mit der Stiftung und in naher Zukunft sogar noch vermehrt gepflanzt, „weil Bäume“, so Diehl, „unsere Landschaft bereichern und die Attraktivität und ökologische Nachhaltigkeit unseres schönen Rheinhessischen Hügellands steigern!“

Andere Tagesordnungspunkte des Umweltausschusses waren, nach Diehls Auskunft, die weiter fortschreitende, vollständige Umstellung der Straßenlaternen in Zornheim auf moderne LED-Technik, unter anderem, um in Zukunft Lichtsmog zu vermeiden, vor allem aber wegen der wesentlich besseren Öko-Bilanz.

Außerdem sei die neue Sporthalle Thema im Umweltausschuss gewesen, und die bereits zur ökologisch nachaltigen Aufrüstung der Halle in der Planung befindliche Holz-Pellets-Heizung. „Einerseits deutlich kostenintensiver im Betrieb, aber eine nahezu klima-neutrale Öko-Bilanz!“, erläutert Diehl in wenigen Worten Vor- und Nachteile.

„Ganz anders als eine herkömmliche Heizung mit der Energiegewinnung aus klassischen, fossilen Brennstoffen wie Kohle, Öl oder Gas, würde die neu gebaute „Drei-Feld-Sport-Halle“, das Zornheimer Großprojekt in 2019, mit der Holz-Pellets-Heizung über eine moderne, zeitgemäße Energieversorgung verfügen und unter den Aspekten der Ökologie und Nachhaltigkeit könnte man damit einen wertvollen Beitrag für die Zukunft leisten.“, fasst Diehl abschließend zusammen.

Der letzte Tagesordnungspunkt des Umweltausschusses, nach Diehls Auskunft, die mögliche Einrichtung von E-Bike und E-Auto-Ladestationen in Zornheim an strategisch günstigen Positionen. Zumindest E-Bikes und die hier notwendigen Ladestationen seien „gut vorstellbar“, auch wegen dem Wein-Pavillon für die Hiwweltour-Wanderer, als „einem zukünftigen, verstärkten Publikumsmagneten“, so Diehl, zudem seien das zentrale Anliegen hinter der Idee auch hier, wie in allen anderen, verhandelten Tagesordnungspunkten des Umweltausschusses, die Ökologie und Nachhaltigkeit.

Henning Berg