„Danke, dass Sie für uns arbeiten“, diese Worte schmücken derzeit den Balkon eines Anwohners in der Bodenheimer Rheinallee. Hintergrund dafür, ist die aktuelle Baumaßnahme der Wasserversorgung Rheinhessen Pfalz GmbH (wvr), vor dessen Haustür, welche dort in Zusammenarbeit mit dem Bodenheimer Tiefbauunternehmen Firma Lang durchgeführt wird. Diese Geste sorgt besonders in den derzeitigen Krisentagen für große Freude bei den betroffenen Arbeitskräften vor Ort.

Für die Initiatoren des Transparentes, die Eheleute Cecilia und Georg Lange, war es besonders wichtig ihre Freude, dass das Leben trotz Corona weitergehe, gegenüber den Bauarbeitern zum Ausdruck zu bringen.

Die Baumaßnahme selbst dient dabei vorrangig der Sicherung der Trinkwasserversorgung. Gleichzeitig nutze man die Maßnahme um den WVR-Hauptsitz am östlichen Ende der Rheinallee an das Glasfasernetz anzubinden. Da weder der derzeitige noch der künftige Glasfaserausbau der Deutschen Telekom den dringend notwendigen WVR-Glasfaserbedarf berücksichtige, habe man auf Eigeninitiative gesetzt und eine eigene Lösung erarbeitet. „Damit sind wir im Sinne unserer Wasserkunden zukunftssicher aufgestellt“, betont der Geschäftsführer Ronald Roepke und freut sich umso mehr über das positive Feedback der Anwohner: „Auch in der aktuellen Situation geben wir unser Bestes, um unserem Auftrag gerecht zu werden, die Menschen der Region mit einwandfreiem Trinkwasser zu versorgen.“

Ebenso erfreut über den Dank, zeigt sich der Bürgermeister der Verbandsgemeinde, Dr. Robert Scheurer: „Das ist eine sehr bezeichnende Geste eines positiven gesellschaftlichen Miteinanders, welches vielleicht in Krisenzeiten wieder mehr geschätzt wird. Nun zeigt ein sonst schweigender Teil unserer Gesellschaft, dass ihnen nicht alles nur Last und Zumutung bedeutet, sondern sie froh über Bauerhalt und Fortschritt sind.“

Für Bodenheims Ortsbürgermeister Thomas Becker-Theilig bringt diese Geste wichtige symbolhafte Wertschätzung und Dankbarkeit zum Ausdruck. „Der Alltag sei in dieser kritischen Zeit von Einschränkungen und Notmaßnahmen geprägt. Viele Rädchen drehten sich nicht mehr. Umso mehr sei gerade jetzt geordnete Bautätigkeit ein wichtiger hoffnungsvoller Gegenpol, der zum Ausdruck bringt, dass es eine Zeit nach CORONA gebe, für die es sich auch aktuell lohne, an der Zukunft zu bauen.“

Thomas Becker-Theilig