HECHTSHEIM – Seit gestern Abend steht fest: Mainz bekommt einen mobilen Freizeitpark auf dem Messegelände im Stadtteil Hechtsheim. Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz zeigt sich hocherfreut über den Beschluss der Mainzer Schausteller. „Ich begrüße es sehr, dass dieses Vorhaben realisiert werden kann. Damit bekommt unsere Stadt eine Attraktion mehr. Das ist eine tolle Nachricht für alle Mainzerinnen und Mainzer, für das Umland und natürlich besonders für Familien mit Kindern“, so Matz. Gleichzeitig biete der mobile Freizeitpark den Schaustellern, die besonders hart von der Corona-Pandemie betroffen sind, die Möglichkeit, endlich wieder ihrer Arbeit nachzugehen und Einnahmen zu generieren.

Die Stadt habe in den vergangenen Wochen einen regelmäßigen Dialog mit den Schaustellern geführt, wie man diesen helfen könne. Die Gespräche seien stets konstruktiv verlaufen und waren geprägt von gegenseitigem Vertrauen. „Gemeinsam haben wir nach geeigneten Flächen für einen mobilen Freizeitpark gesucht und verschiedene Optionen geprüft, so zum Beispiel das Rheinufer. Dass es am Ende das Messegelände geworden ist, halte ich für sinnvoll und gut. Die Fläche dort ist wesentlich größer und weitläufiger als etwa das Rheinufer. Dadurch können viel mehr Fahrgeschäfte und Buden aufgestellt werden, was die Attraktivität des Freizeitparks deutlich erhöht“, betont die Dezernentin. Auch sei das Messegelände für Besucherinnen und Besucher gut zu erreichen und biete mit dem Autokino eine weitere Attraktion vor Ort an. Sie sei jetzt gespannt auf die konkrete Umsetzung durch die Schausteller und danke diesen für ihr Engagement. Gerne werde die Stadt zudem für den mobilen Freizeitpark werben.

Gleichzeitig appelliert die Wirtschaftsdezernentin an die Bevölkerung, dieses besondere Angebot im Sommer anzunehmen und den Freizeitpark regelmäßig zu besuchen. „Die Schausteller brauchen unsere Unterstützung. Mit dem mobilen Freizeitpark können gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden: wir helfen unseren Schaustellern und haben dabei noch richtig Spaß“, erklärt Matz.

Wichtig sei zudem, in den nächsten Wochen und Monaten auch den lokalen Einzelhandel und die Gastronomie weiter zu unterstützen. „Wir können diese Krise nur gemeinsam meistern. Gerade deshalb ist es so wichtig, der heimischen Wirtschaft aktiv zu helfen“, sagt Manuela Matz.

Marc André Glöckner