DIENHEIM – Parallel zur Anzahl und Nachfrage nach elektronisch betriebenen Fahrzeugen auf den Straßen, wächst auch der Bedarf an Lademöglichkeiten. Die Gemeinde Dienheim geht daher mit dem EWR als Partner einen relevanten Schritt in Richtung Elektromobilität. Dienheims erste E-Ladestation wurde nun offiziell  im Beisein von Ortsbürgermeisterin Barbara Krenzer, dem 1. Beigeordneten Edgar Henkel, Frau Heidi Krebühl (FWG-Fraktion), Herrn Christian Klein (SPD-Fraktion) und Herrn Hubert Diehl (EWR-Kommunalbetreuer) eingeweiht und feierlich in Betrieb genommen. An der  Sport- und Festhalle Siliusstein, können ab sofort sowohl  E-Autofahre als auch Elektro-Bike-Fahrer ihre jeweiligen Akku´s wieder aufladen. „Gerade in diesem Jahr sind zahlreiche E-Bike-Fahrer unterwegs, die in der Heimat Urlaub machen. Wir freuen uns daher, Ihnen und auch den steigenden Fahrrad-Touristen in unserer Region nun eine Lade-Möglichkeit anbieten zu können”, erklärt die Ortsbürgermeisterin Barbara Krenzer.

eBox-Auto Ladestation. Foto: Achim Baumgärtner

Auto und Fahrrad – auch das Laden von Smartphones ist zugleich möglich

Errichtet wurden eine EWR eBox für E-PKW´s (nach Antrag der ortsansässigen SPD-Fraktion) und ein EWR Akkuladeschrank für E-Bikes (nach Antrag der ebenfalls ortsansässigen FWG-Fraktion). An der eBox, die auf dem Parkplatz hinter der Sport-und Festhalle Siliusstein zu finden ist, kann ein Elektro-PKW geladen werden. Da diese E-Box mit Öko-Strom betrieben wird, wurde diese vom Landkreis Mainz-Bingen mit 2.000 € bezuschußt. In direkter Nähe zum Eingang des Restaurants „Zum Siliusstein“ befindet sich der E-Bike Akkuladeschrank, der Platz für vier Fahrrad-Akkus bietet. Neben der Möglichkeit, den Fahrrad-Akku in einem abschließbaren Fach aufzuladen, können hier auch Smartphones und Tablets via vorinstallieten Kabeln aufgeladen werden.

Auftanken im doppelten Sinn

Im Vorfeld haben sich die Initialtoren gefragt, wo macht eine solche Ladestation am meisten Sinn? „Der Standort wurde nach bestimmten Kriterien ausgesucht, so ist zum Beispiel eine gute Netzkapazität, aber auch eine gute Anbindung für Nutzerinnern und Nutzer wichtig“, erläutert Hubert Diehl, EWR-Kommunalbetreuer. Während des Ladevorgangs kann man so in das benachbarte Restaurant, um eine Kleinigkeit zu essen oder auch einen Spaziergang zum Rhein unternehmen – also neue Energie für Mensch und Fahrzeug gleichzeitig tanken. „Für uns war es wichtig, dass wir unseren Bürgerinnen und Bürgern aber auch für willkommene Gäste, die unser schönes Dienheim besuchen, diesen Service bieten und die Infrastruktur für das Heute und die Zukunft schaffen“, berichtet Edgar Henkel, Erster Beigeordneter der Ortsgemeinde Dienheim. Sein Dank geht dabei besonders an die EWR AG, die als verlässlicher Partner in vielen Gemeinden solche zukunftsweisenden Projekte unterstützt.    

Achim Baumgärtner