LAUBENHEIM – „Für mein Laubenheim wollte ich was Gutes tun,“ freut sich Monika Braun-Fricke!

Ortsvorsteher Gerhard Strotkötter nahm an der Einweihung selber teil und half direkt beim Befestigen des Namensschildes mit: „Ich bin so stolz, dass sie die Bank gespendet hat!“

Um was geht es? Monika Braun-Fricke ist DIE Friseurmeisterin in Laubenheim. Nach 40 Jahren hat sie ihr Haarstudio an ihre Tochter übergeben. Zum Abschied wollte sie keine Blumen, keine Geschenke. Sie bat ihre Kundschaft, Geld zu spenden, damit sie in deren Sinne Gutes tun kann. „Dank unserer vielen Stammkunden haben wir die Corona-Krise gut überstanden,“ freut sie sich. „52 Jahre habe ich Haare geschnitten, Dauerwellen gelegt usw. – jetzt macht meine Tochter weiter!“

Schnell wurde ihr klar: Es fehlt an Sitzmöbeln im Ortbereich Laubenheim. Und da mehrere Geschäfte sowie die Bushaltestelle in unmittelbarer Umgebung sind, kam sie auf den Standort Rheintalstraße und Rüsselsheimer Allee. Dort hat ein ehemaliger Pfarrer eine Marienstatur mit einem Jesus-Abbild gestiftet und aufgestellt. Die Statur stammt aus Schönstatt, einem katholischen Glaubens-Zentrum in der Nähe Vallendars.

„Genau dort soll meine Bank stehen“ so entschied Monika Brau-Fricke.

„Es fehlt an Bänken in Laubenheim, für Wanderer – vor allem im Ried, für unsere älteren Anwohner im Ort. Die Idee von Monika Brau-Fricke habe ich sofort unterstützt“ freut sich Gerhard Strotkötter. „Die Stadt Mainz macht es uns nicht leicht mit solchen Ideen. Da gibt es zu viele Regelungen und Vorbehalte!“

Monika Brau-Fricke will Danke sagen, an ihre treue Kundschaft, an den Ort Laubenheim. „Was Bleibendes sollte es sein! Und es blieben noch 400 € übrig, die ich an das Kinderhospiz der Mainzer Universitätsmedizin gespendet habe. Zwei tolle Dinge unterstützt am Ende meiner beruflichen Zeit!“ Ihr Haarstudio an der Oppenheimer Straße 44-46 wird nun von der Tochter Melanie geführt.

Wolf-Ingo Heers