MAINZ – Das Land Rheinland-Pfalz hat der Landeshauptstadt Mainz 166.000 Masken – FFP2-Masken und medizinischen OP-Masken– zur Ausgabe an Schulen und für Bedürftige geliefert, die derzeit weiterverteilt werden.

Vorgesehen sind die Masken für staatliche und private Schulen, für den Schülerverkehr, Bewohnerinnen und Bewohner in den Flüchtlingsunterkünften, sowie für Empfängerinnen und Empfänger von Leistungen des Amtes für soziale Leistungen und des Jobcenters. „Wir sind dem Land für diese schnelle Hilfe dankbar und haben umgehend alles in die Wege geleitet, dass die Masken so schnell wie möglich den Empfängerinnen und Empfängern zugehen. Dabei unterstützen uns dankenswerterweise die Malteser Werke Migrationsbüro Rheinland-Pfalz/Hessen tatkräftig“, sagte Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch.

„Gerade während der Corona-Pandemie sehen wir unsere soziale Verantwortung“, sagt Behrouz Asadi von den Malteser Werken Mainz. Das bedeute, den Menschen nah zu sein und zugleich auf Abstand im Rahmen der Gesundheitsprävention alles zu tun, damit es den Menschen so schnell wie möglich wieder besser gehe. „Als die Anfrage der Stadt Mainz kam, medizinische Masken für hilfsbedürftige Menschen zu verpacken, haben wir sofort zugestimmt und alles für einen reibungslosen Ablauf organisiert. Im ‚Haus der Kulturen‘ bereite das Team nun den Versand der Masken vor, damit diese so schnell wie möglich den Empfängerinnen und Empfängern zugehen.“

Das Schulamt hat sich um die zügige Weitergabe von insgesamt 44.000 Masken an die staatlichen Schulen gekümmert, die Gebäudewirtschaft Mainz hat alle Masken bereits an die Schulen verteilt. Für die Mainzer Mobilität sind rund 10.000 Masken vorgesehen. Weiterhin stellt das Schulamt die Abholung von rund 8.000 Masken durch die privaten Schulen sicher. Zusätzlich werden voraussichtlich noch im Februar 17.000 FFP2-Masken zur Verteilung an Lehrkräfte angeliefert.

4.500 Leistungsbezieherinnen und –bezieher des Amtes für soziale Leistungen und 12.000 Hilfeempfängerinnen und –empfänger des Jobcenters erhalten die für sie vorgesehenen Masken per Brief. Das Amt für soziale Leistungen hat in Abstimmung mit dem Jobcenter diesen Weg der Verteilung gewählt, da die Verteilung an einer zentralen Ausgabestelle für alle Beteiligten zu aufwändig wäre. Die Malteser Werke Migrationsbüro Rheinland-Pfalz/Hessen helfen bei der Vorbereitung der rd. 16.500 Sendungen im Haus der Kulturen.

Eine erste Sendung mit Masken geht heute in die Post, weitere Sendungen bis Ende dieser Woche.

Zusätzlich hat die Landeshauptstadt Mainz rund 16.000 FFP2-Masken und 8.000 OP-Masken an alle 59 städtischen Kitas verteilt.

Marc André Glöckner