MAINZ-BINGEN – „Die Impfung mit dem Astrazeneca-Impfstoff kann den Menschen mit gutem Gewissen empfohlen werden.“ Landrätin Dorothea Schäfer, der für das Gesundheitsamt zuständige 3. Kreisbeigeordnete Erwin Malkmus sowie die Oberbürgermeister und Bürgermeister der Mainz-Binger Kommunen appellieren, sich bei entsprechendem Impfangebot auch mit diesem Vakzin versorgen zu lassen. „Astrazeneca schützt die Geimpften genau vor dem, was alle am meisten fürchten: schwere und schwerste Corona-Krankheitsverläufe. Darin sind sich alle Experten einig“, heißt es in dem Appell weiter: „Genau diesen Schutz vor schlimmen Folgen einer Erkrankung sollen Impfungen seit jeher erbringen. Der Astrazeneca-Impfstoff wurde nach allen vorgeschriebenen Regeln getestet und mit Fug und Recht behördlich zugelassen. Die an der Entwicklung maßgeblich beteiligten Wissenschaftler der Universität Oxford haben in wissenschaftlicher Genauigkeit veröffentlicht, dass der Impfstoff zwar manche leichte Verläufe der Corona-Erkrankung nicht verhindert hat. Daraus allerdings zu schließen, dass der Impfstoff insgesamt schlecht wirke oder gar minderwertig ist, ist falsch – schließlich schützt er vor den schweren Folgen einer Infektion und lässt nur leichte Symptome in einem Anfangsstadium zu“, heißt es in dem Appell weiter.

„Die Verweigerer des Astrazeneca-Impfstoffes schaden sich selbst am meisten. Denn lieber nehmen die Geimpften ein paar Hals- und Kopfschmerzen in Kauf, als dass sie, ohne Impfung, in der dauernden Ungewissheit leben, sich eine Krankheit einfangen zu können, die von leichten Symptomen über intensivpflichtige Behandlung bis hin zum Tod reichen kann. Von den hunderttausenden weltweit mit Astrazeneca geimpften Menschen ist dagegen nach derzeitigem Kenntnisstand kein einziger an Covid19 gestorben.“

Bardo Faust
Kreisverwaltung Mainz-Bingen