WEISENAU – Am 19. Juni findet im Volkspark um 14 Uhr ein Capoeira-Workshop statt, den der brasilianische Capoeira-Verein V. V. C. Mainz ausrichtet. Der Treffpunkt ist der Kinderspielplatz an den Hochhäusern Höhe Göttelmannstraße. Eingeladen sind alle an Capoeira interessierten Menschen, ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene, ob männlich oder weiblich zwischen 6 und 66 Jahren. Die neuen Corona-Bestimmungen im derzeitigen Abflauen der Pandemie machen es den Veranstaltern leicht, für ein abwechslungsreiches und energiegeladenes Veranstaltungskonzept Sorge zu tragen.

Für die Workshop-Teilnehmer wird sich an diesem Tag alles um die hohe Kunst und die hohe Schule des Capoeira drehen.  Es handelt sich hierbei um einen Sport, aber auch um einen Tanz und zugleich auch um eine  Kampfkunst. Das Capoeira das viel Ausdauer, Beweglichkeit und außerdem viel Akrobatik einfordert ist neben dem Fußball Brasiliens Nationalsportart.

Federführend bei Capoeira  V. V.C. Mainz ist Claudio Souza dos Santos (33). Der Vereinsgründer und Erste Vorsitzende ist seit 2014 mit seiner Gruppe am trainieren und war bisher mit ihr schon weit über Mainz hinaus, d.h. europaweit unterwegs, gewissermaßen als erster Capoeira-Botschafter der Stadt Mainz. Einmal im Jahr nimmt die Gruppe von „Capo“, so sein Spitzname, am großen Fastnachtsumzug am Rosenmontag mit einer eigenen Choreografie teil. „Capoeira ist mein Leben!“, sagt der gebürtige Brasilianer aus Bahia. Man merkt ihm seine Begeisterung  auch direkt an. „Nur durch Mundpropaganda sind schon 15 Zusagen für den Workshop am im Volkspark bei mir eingegangen“, berichtet er und lacht einem dabei aus voller Seele ins Gesicht. „Ich freue mich sehr, es wird sicher ein Event der Spitzenklasse werden. Wir werden uns mit zahlreichen anderen, extra aus Italien, Frankreich, der Schweiz und den Niederlanden angereisten Professoren und Capoeira-Lehrern gemeinsam ganz der Sache hingeben. Das Capoeira ist immer auch Philosophie!“ Da sind wir ja mal gespannt, oder nicht?

Weitere Infos unter www.capoeiravvcmainz.de.

Henning Berg