LAUBENHEIM – Der Sommer bietet immer auch eine gute Möglichkeit, politische Bilanz zu ziehen. Laubenheims Ortsvorsteher Gerhard Strotkötter kann für die zurückliegenden Monate durchaus einiges an Positivem vermelden. Ins zweite Halbjahr geht er allerdings mit gemischten Gefühlen.
Denn noch immer beherrscht Corona auch das Geschehen in seinem Ortsteil. „Das Vereinsleben ist noch nicht so wieder in Schwung gekommen, wie sich das mancher erhofft hätte“, nennt er ein Beispiel. Immerhin böten wenigstens die Sportvereine ihren Aktiven wieder breite Möglichkeiten. „Kultur im Park“ gehöre ebenfalls zu den wenigen Highlights im zweiten Coronajahr.
Dass das Rebblütenfest nach 2020 auch in diesem Jahr abgesagt werden musste, bedauert der Ortsvorsteher ebenfalls. „Diese Absage drückt die Stimmung bei den Laubenheimern doch deutlich.“ Strotkötter hofft daher, dass Schausteller Aldo Sottile auch in diesem Herbst vielleicht im Laubenheimer Park wieder eine kleine „Kerb“ auf die Beine stellen wird. Stichwort Park: Für Ortsvorsteher Strotkötter ist die runderneuerte Anlage zu einem richtigen Schmuckstück für den Stadtteil geworden.
Nach den wichtigsten Projekten gefragt, die jetzt für Laubenheim anstehen, benennt der Ortsvorsteher sofort die Sanierung der Grundschule. Der Umzug der Schüler stehe in den Herbstferien an. Dann könne das Großprojekt, das wahrscheinlich mindestens zwei, wenn nicht gar drei Jahre in Anspruch nehme, beginnen.
Ein weiteres wichtiges Thema: die Zukunft des Sportzentrums im Ried. Neubau oder grundlegende Sanierung? Bald müsse es zu dieser Frage eine Antwort geben, so Strotkötter, der selbst für die Sanierung ist. Für einen Neubau spreche, dass dafür höhere Zuschüsse zu erwarten seien. Der Ortsvorsteher kündigte an, dass Dezernentin Manuela Matz (CDU) dazu im Ortsbeirat demnächst Bericht erstatten werde. Auch die Vereine hätten zu dem komplexen Thema ein gewichtiges Wort mitzureden.
Von Ralph Keim