HECHTSHEIM – Fünf Grafiken mit Hechtsheimer Motiven der Künstlerin Carmen Stahlschmidt verschönern seit kurzem die Hechtsheimer Ortsverwaltung im Bürgerhaus. Die Übergabe durch den Verein Hechtsheimer Ortsgeschichte mit dem Vorsitzenden Ottmar Schwinn und Vorbesitzerin Gaby Schönung an Ortsvorsteherin Tatiana Herda Munoz und den Ortsbeirat fand jetzt in der Novembersitzung des Gremiums statt. Die Grafiken waren bis 2018 in der Zahnarztpraxis des verstorbenen Ehemannes von Gaby Schönung in der Heuerstraße 20 zu bewundern, erläuterte Schwinn den Hintergrund. Sie zeigen Hechtsheimer Motive wie die Pfarrkirche St. Pankratius, die Heuerschule und den Dalles mit dem Heiligenhäuschen. Die Oppenheimer Künstlerin Carmen Stahlschmidt habe in den 80ern mit dem Hechtsheimer Künstler Ernst Endres zusammengearbeitet. „Diese schönen Grafiken kommen bereits sehr gut bei den Bürgerinnen und Bürgern an“, lobte Ortsvorsteherin Tatiana Herda Munoz, die sich für diese Schenkung an die Ortsverwaltung bedankte.

Weiteres Thema im Ortsbeirat war ein einstimmig verabschiedeter Aufruf an alle Hechtsheimer Bürgerinnen und Bürger, sich angesichts der dramatischen pandemischen Lage impfen zu lassen – sofern noch nicht geschehen. In dem von Klaus Euteneuer (SPD) verfassten Aufruf heißt es: „Sie sorgen damit für Ihre eigene Gesundheit und leisten gleichzeitig einen Beitrag dazu, die Pandemie zu bekämpfen!“ Gleichzeitig würdigt der Ortsbeirat in diesem Aufruf die bisher erbrachten Leistungen zur Bekämpfung der Pandemie und die gezeigte Solidarität des Stadtteils. „Es ist angemessen, dass wir als politisches Gremium an diejenigen appellieren, die sich noch nicht impfen haben lassen“, erläuterte Euteneuer. „Wenn wir die Impfquote nicht hochbekommen, machen wir noch zwei Jahre so weiter“, betonte Konrad Meier (CDU). „Es ist wichtig, dass sich alle impfen lassen“, bekräftigte Ortsvorsteherin Munoz.

In der Sitzung stellte sich auch der neue „Verdelsbutze“ Pierre Schnell (49) vor, der seinen Dienst in Hechtsheim angetreten hat. „Wir als Bezirksbeamte sind die Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort“, sagte Schnell. Er habe kein Büro in Hechtsheim, sei aber telefonisch unter 06131/654349 in der Regel montags, mittwochs und freitags jeweils von 8 bis 15 Uhr zu erreichen. Seine Arbeit bedeute immer weniger Fußstreifen und immer mehr Büroarbeit. Trotzdem sei er schon etliche Fußstreifen in Hechtsheim gelaufen. Schnell: „Prävention bedeutet, wir sind für Sie da!“

Oliver Gehrig