LAUBENHEIM – Die hohe Zahl an LKW auf der Oppenheimer Straße und der Parkstraße sei seit Langem ein erhebliches Sicherheitsproblem, das nicht länger hinzunehmen sei. Die FDP Laubenheim erwartet von der Verwaltung, dass sie endlich geeignete Maßnahmen zur spürbaren Reduzierung des Schwerlastdurchgangsverkehrs ergreift.

Dr. Christian Hecht, Sprecher der FDP im Ortsbeirat: „Die Thematik wurde in der Vergangenheit mehrfach der Verwaltung fraktionsübergreifend in Anfragen und Anträgen nahegebracht mit der Bitte, eine Lösung zu finden. Leider haben die Verantwortlichen im Mainzer Rathaus bisher nur sehr zurückhaltend reagiert. In einem Schreiben an den Ortsbeirat aus dem Spätsommer 2019 wurde angekündigt, eine Verkehrszählung als Grundlage zur Quantifizierung des Verkehrs veranlassen zu wollen. Dies sollte Grundlage dafür sein, ggfs. zeitnah ein Durchfahrtsverbot zu erlassen. Allerdings ist bis heute leider nichts Konkretes erfolgt. Das Ausbleiben der angekündigten Verkehrszählung wurde im Sommer 2020 mit der Corona Pandemie und den damit verbundenen personellen Engpässen begründet. Mittlerweile haben verschiedene inoffizielle Verkehrszählungen und Beobachtungen einzelner Bürger ergeben, dass der Schwerlastverkehr offenbar ein reiner Durchgangsverkehr hauptsächlich in Richtung Süden zu sein scheint. Gründe für die Route durch Laubenheim sind möglicherweise die Vermeidung von Mautgebühren oder irreführende Informationen von Navigationsgeräten. Die in den letzten Monaten eher zunehmende Belastung  Laubenheims mit LKW-Verkehr, verbunden mit Abgasen und Gefährdung der Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer, gebietet es, endlich zu handeln. Wir denken hierbei nicht zuletzt an den Radverkehr, an Fußgängerinnen und Fußgänger sowie insbesondere an Schulkinder. Daher hat die FDP den anderen im Ortsbeirat vertretenden Parteien vorgeschlagen, in der kommenden Sitzung im März einen gemeinsamen Antrag zu stellen mit der eindringlichen Forderung an die Verwaltung, die von ihr angekündigte Verkehrszählung zeitnah durchzuführen und anschließend geeignete Maßnahmen zur Minimierung des Schwerlastdurchgangsverkehres zu ergreifen“.

Dr. Christian Hecht