Start Mainz Steuergelder in sicherer Hand

Steuergelder in sicherer Hand

BRETZENHEIM – Innenminister Roger Lewentz übergab Oberbürgermeister Michael Ebling Förderbescheide im Bereich der Städtebauförderung und des Feuerwehrwesens in Höhe von über 2 Millionen Euro – symbolisch in der Haupthalle der Berufsfeuerwehr im Kaiser-Karl-Ring.

Die Förderung im Feuerwehr-Wesen betreffen vier Hilfeleistungs- Löschgruppenfahrzeuge, ein Mehrzwecktransportfahrzeug, ein Kleinalarmfahrzeug und ein Mehrzweckboot sowie pauschale Zuweisungen für Kleinstinvestitionen.

OB Ebling dankte dem Innenminister für die Förderung durch das Land: „Die Zuwendungen für die neuen Feuerwehrfahrzeuge sind ein wichtiger Beitrag für die Sicherheit der Mainzerinnen und Mainzer.“ Er fügte hinzu, dass die technische Unterstützung eine Sache sei, die wichtige Arbeit jedoch, werde von den „guten Leuten“ erledigt.

Und tatsächlich: Die gemütliche Adventszeit ist nicht nur die Zeit der Plätzchen und Kerzen, sondern auch die, der Hausbrände. 30 Kameraden und Kameradinnen übernehmen in der Hauptwache 2 die Schichten in der Weihnachtszeit. Überhaupt sind die Rettungskräfte 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag im unermüdlichen Einsatz.

Da fällt das Plakat mit der Kampagne „Keine Gewalt gegen Rettungskräfte“ am Türeingang einem schon ins Auge und lässt Zweifel offen. Roger Lewentz lobte das hohe Niveau, auf dem die Truppe arbeitete, denn gerade die städtebaulichen Umbauten des Zollhafens seien eine neue Herausforderung, beispielsweise für den Einsatz von Drehleitern. Der Innenminister verkündete zudem, dass die geplante Umgestaltung im Bereich Münsterplatz/Schillerplatz/Große Bleiche und Kleine Langgasse mit 770.000 Euro aus dem Programm Aktive Stadt gefördert werde.

Auch das Rheinufer auf beiden Seiten der Theodor-Heuss-Brücke, das zukünftig in das Fördergebiet der Innenstadt einbezogen werde, soll attraktiver zum Verweilen einladen. Die Umbauten gehen die Feuerwehr gleichermaßen an. Aus diesem Grund unterstütze das Land die zeitgemäße Ausstattung der Feuerwehr, so der Minister.