Start Gesellschaft „Technik-Hero“ scheiterte nicht an westlichen Winden

„Technik-Hero“ scheiterte nicht an westlichen Winden

Lerchenberg – Sitzungspräsident Matthias Zackl moderierte im Wechsel mit seinen Kollegen vom Komitee von den Franziskus-Narren Lerchenberg (FNL) bei der ersten Sitzung, der Kreppelsitzung mit Weck, Worscht und Woi, im Pfarrheim Sankt Franziskus. Da der FNL das Pfarrheim nutzte, musste nicht wie bei den anderen Vereinen aufgrund des Bürgerhaus-Umbaus auf andere Stadtteile ausgewichen werden. Daher lautete auch das Motto: „Das Bürgerhaus bleibt dies Jahr leer, zum FNL kommt alle her!“. Auch in diesem Jahr stellte der Töpferkreis der Pfarrei die Dreiecksorden her, die an die Aktiven vergeben wurden. Da sehr viel Nachwuchs auf der Bühne stand setzte man die Sitzung schon für den Vormittag an. Hausherr Pfarrer Ulrich Jung und sein Kollege von der evangelischen Maria-Magdalena-Gemeinde Drais-Lerchenberg, Pfarrer Christoph Kiworr genossen das schöne Schauspiel. Angenehmes wusste Werner Keggenhoff der seit vielen Jahren den Chef des Protokolls mimt aus der Bütt zu berichten, von einem neuen musikalischen Bischoff. Seltsames von einer Flucht aus der Karibik oder war es doch Jamaika? Besorgniserregendes von „häufigen Winden aus Westen, Made in USA“. Er interpretierte den Ursprungsort des Luftzuges daher auch „aus den Gedärmen von Präsidenten Trump“. Mein Mann, der „Technik-Hero“ von Präsidentengattin Eva Zackl, war zum Kreischen. Ihr Matthias hatte eine coole App auf seinem Handy zum Steuern der indirekten Beleuchtung bei ihnen im Wohnzimmer. An sich eine coole Sache wären da nicht die häufigen Dienstreisen. Dann sitzt sie im Dunkeln, da ihr sparsamer „Technik-Hero“ komplett die Lichtschalter bei der Elektroinstallation eingespart hatte. Das „Supertalent“ Christa Schmahl, sprühte nur so von Selbstbewusstsein „Ich kann gut umgehen mit Schaufel und mit Besen“ und führte der Talentjury diese Tätigkeit und weitere vor, da diese Talente allesamt belächelt wurden, fiel ihr noch zu guter Letzt noch ein Talent ein, sie gibt gerne Frohsinn mit auf den Weg. Der „Abgesandte vum Meenzer Altstadtadel“ Jochen Behrendt betonte in seiner Rede wie wertvoll Mainzer Mundart ist. Er bedauerte: „Kinder haben heute Facebook, er hatte einen Opa“. Die Kinder der Kita Sankt Franziskus sangen verkleidet als Astronauten das Lied „Franziskus-Kinder starten heut“ zum Weltraumflug vor und glänzten mit ihrem Auftritt. Gesungen haben auch, die als Hühner/Hahn verkleideten „Dis-Harmonists“, eine Hommage an die Dreißiger „Ich wollt ich wär ein Huhn“. Die „Kerche-Kids stellten die Tiere des afrikanischen Dschungels dar und musizierten dabei auf einfachen Haushalsartikeln, Originelles. Während die Draiser Tanzgruppe mit tollen Kostümen und Choreografien von Gertrud Scherer Abros in ein heftiges „Mamma Mia“ Fieber verfiel.

Wer noch

Chaote-Cheerleader mit Headcoach Jeremy D. Frei

Der „Abgesandte vum Meenzer Altstadtadel“, Jochen Behrendt
Die „Rentnerin“, Renate Ruta
„Im Schatten der Kerch“, Matthias Zackl
Maria Stauder und Karin Bott, „Ein Unikat“
„Der Meenzer Clochard“, Klaus Emmermann
„Ein Loblied auf die Spezies Mann“, Matthias Zackl