VfB Ginsheim krönt eine herausragende Saison mit Meisterschaft und Aufstieg

GINSHEIM – Es ist in der Verbandsliga nicht anders wie in den oberen Klassen: Manchmal werden Fußball-Meisterschaften und Aufstieg knapp entschieden. Beim letzten Heimspiel der Saison von Tabellenführer VfB Ginsheim wurde die Entscheidung noch vertagt. Doch das 2:1 gegen Eintracht Wald-Michelbach lieferte die besten Rahmenbedingungen: Der VfB Ginsheim würde beim Auswärtsspiel gegen den FC Alsbach als Tabellenführer antreten, dem ein Unentschieden für Meisterschaft und Aufstieg ausreichen würde.

Und tatsächlich ließ der VfB beim 3:1 (zwei mal Berat Karabey und einmal Ivan Raspaglia) an der Bergstraße nichts anbrennen und lieferte am letzten Spieltag einen nie gefährdeten Auswärtssieg. Als Meister der Verbandsliga Hessen-Süd (mit zwei Punkten Vorsprung auf Mitkonkurrent Neu-Isenburg) und Aufsteiger in die Hessenliga krönte der VfB eine herausragende Saison.

Direkt nach dem Spiel ging es zurück nach Ginsheim, wo Erfrischungsdusche und Meisterfeier nahtlos in einander übergingen. Zu vorgerückter Stunde rockten die Aufstiegshelden mit Trainergespann Artur Lemm und Carsten Hennig schließlich das Ginsheimer Altrheinfest. Dort waren am Stand des VfB die Vereinsmitglieder an den blauen Meister-T-Shirts leicht zu erkennen. „Wären wir nicht Meister geworden, wär die Bestellung der T-Shirts eine Fehlinvestition geworden“, grinste VfB-Vize Rolf Leinz, der an diesem Abend Standdienst hatte. Doch an der Meisterschaft und am direkten Aufstieg hatte ja sowieso keiner den geringsten Zweifel.

Am 24. Juni lädt der VfB Ginsheim zum 11er-Turnier im Sportpark in Ginsheim-Nord ein. Tatsächlich gibt es an diesem Tag ab 11 Uhr ausschließlich Elfmeter. Weitere Informationen dazu gibt es im Internet unter www.vfb-ginsheim.de.

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Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei Journal LOKAL - die lokale Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben "Mainz", „Mainz-Mitte“ und „Mainz-Mombach“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“