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Zeitzeugengespräch mit Ernst Grube

RÜSSELSHEIM – Es gibt nur noch wenige Holocaust-Zeitzeugen, die von ihren Erlebnissen berichten können. Einer dieser Zeitzeugen ist Ernst Grube. Der heute 91-Jährige überlebte das Ghetto Theresienstadt. Am Montag (22. April) ist er im Rahmen einer von der Stadt Rüsselsheim am Main organisierten Veranstaltung zu Gast im Rathaus. Zum Zeitzeugengespräch mit Ernst Grube laden wir Sie hiermit herzlich ein

am Montag (22. April) um 18 Uhr
in den Historischen Sitzungssaal (Trauzimmer) des Rathauses Rüsselsheim am Main, Eingang über Haupteingang, Marktplatz 4

(für Gehbehinderte steht Ihnen der Eingang Mainstraße mit einem Aufzug zur Verfügung).

Wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihre Teilnahme. Gleichzeitig bitten wir um Rückmeldung bis Dienstag (16. April), ob Sie oder Ihre Redaktion an dem Termin teilnehmen.


Weitere Informationen zur Veranstaltung

Der 91-jährige Ernst Grube hat das Ghetto Theresienstadt überlebt und wird als Zeitzeuge von seinen persönlichen Erfahrungen und Erinnerungen an dieses dunkle Kapitel der deutschen Geschichte berichten. Zu Beginn der Veranstaltung wird Birgit Mair, Autorin und Begründerin des Instituts für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung (ISFBB e. V.) mit ihrer Expertise in das Thema einführen und die historischen Fakten skizzieren.

Das Ghetto Theresienstadt im damaligen Böhmen war während des zweiten Weltkriegs ein Ort der Unterdrückung und des Leids. Die Nationalsozialisten inszenierten das von ihnen errichtete Lager als „Vorzeige-Ghetto“ für Jüdinnen und Juden. Tatsächlich fanden die dort gefangen gehaltenen Menschen überfüllte Unterkünfte und menschenunwürdige Lebensbedingungen vor. Viele Gefangene starben.

„In einer Zeit, in der Hass auf Andersgläubige sowie Antisemitismus wieder allgegenwärtig in der Gesellschaft zu sein scheinen, bleibt es wichtig, an die Opfer der nationalsozialistischen Diktatur zu erinnern und aus der Geschichte zu lernen. Nie wieder ist jetzt. Ich lade Sie daher herzlich ein, an dieser besonderen Veranstaltung teilzunehmen und mehr über die Geschichte des Ghettos Theresienstadt zu erfahren“, erklärt Oberbürgermeister Patrick Burghardt.

Im Anschluss an das Gespräch wird es Gelegenheit für Fragen und Diskussionen geben.

Die Veranstaltung ist öffentlich. Interessierte werden allerdings um eine Anmeldung bis Dienstag (16. April) an protokoll@ruesselsheim.de oder telefonisch unter 06142 83-2256 gebeten.

Magistrat der Stadt Rüsselsheim am Main