GINSHEIM-GUSTAVSBURG – Wie kann die Wärmeversorgung in Ginsheim-Gustavsburg künftig klimafreundlich, sicher und bezahlbar gestaltet werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Kommunale Wärmeplanung (KWP). Die Stadt lädt alle interessierten Bürger*innen ein, sich am Mittwoch, 4. November 2026, 18 bis 20 Uhr, im Bürgerhaus Ginsheim über die bisherigen Ergebnisse der KWP sowie über Möglichkeiten der energetischen Sanierung zu informieren. Im ersten Teil der Veranstaltung stellt das beauftragte Planungsbüro die bisherigen Ergebnisse der KWP für Ginsheim-Gustavsburg vor. Anschließend informiert die LandesEnergieAgentur Hessen (LEA Hessen) über Beratungsangebote und Fördermöglichkeiten für die energetische Sanierung von Wohngebäuden.
Die KWP ist ein gesetzlich vorgesehenes Instrument, mit dem Kommunen eine langfristige Strategie für ihre zukünftige Wärmeversorgung entwickeln. Dafür werden unter anderem der aktuelle Wärmebedarf, die vorhandenen Heizsysteme und die Möglichkeiten zur Nutzung erneuerbarer Energien untersucht. Ziel ist es, aufzuzeigen, welche Lösungen für eine klimafreundliche Wärmeversorgung künftig infrage kommen könnten. Die Wärmeplanung ist zunächst ein strategischer Fahrplan und noch kein konkreter Plan für den Bau von Wärmenetzen. Ob und wo solche Netze sinnvoll umgesetzt werden können, soll eine anschließende Machbarkeitsstudie genauer untersuchen. Diese soll Erkenntnisse über mögliche Ausbaugebiete liefern. Auch verpflichtet die KWP Hauseigentümer*innen nicht unmittelbar dazu, ihre Heizung auszutauschen. Sie soll Orientierung bieten und eine Grundlage für zukünftige Entscheidungen schaffen. Die KWP wird mit Unterstützung der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) umgesetzt. Die Stadt freut sich auf eine rege Teilnahme.
Stadtverwaltung Ginsheim-Gustavsburg





















