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Die Unwetterkatastrophe von 1876 und ihre Folgen Historischer Verein Ingelheim erinnert an das verheerende Unwetter vom 2. April 1876

Regen begleitete 2012 den großen Festumzug zum Rheinland-Pfalz-Tag in Ingelheim. Der guten Stimmung tat das nasse Wetter keinen Abbruch. Ganz anders am 2. April 1876: Damals richteten heftige Regenfälle rund um Ingelheim verheerende Schäden an und forderten zehn Menschenleben. An die Katastrophe erinnert ein Vortrag des Historischen Vereins Ingelheim. Foto: Gregor Starosczyk-Gerlach

INGELHEIM – Zehn Menschen verloren ihr Leben, Dörfer wurden verwüstet und Straßen sowie weitere Teile der Infrastruktur zerstört: Am 2. April 1876 richtete ein schweres Unwetter am Mainzer Berg erhebliche Schäden an. Besonders betroffen war Heidesheim, dessen Ortsbild sich durch die Katastrophe dauerhaft veränderte. Auch in Groß-Winternheim, Wackernheim und Teilen Ingelheims hinterließen die Wassermassen ihre Spuren.

Unter dem Titel „… denn es hatten sich vier Wetter über dem Ort vereinigt“ erinnert die Kunsthistorikerin Miriam Maslowski an die Ereignisse vor 150 Jahren. In ihrem Vortrag rekonstruiert sie den Verlauf der Unwetterkatastrophe und erläutert deren Folgen. Im Mittelpunkt stehen die Schäden und Veränderungen in der Gemeinde Heidesheim.

Der Historische Verein Ingelheim lädt zu dem Vortrag am Mittwoch, 21. Oktober, um 19 Uhr ins Weiterbildungszentrum Ingelheim, Fridtjof-Nansen-Platz 3, ein. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

red

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