
HEIDESHEIM – Drei 18-Jährige repräsentieren Heidesheim im Jubiläumsjahr des Erntedankfestes: Vita Schalon übernimmt als Vita I. das Amt der Erntekönigin, an ihrer Seite stehen die Prinzessinnen Marlene Kirschberger und Annika Lemke. Alle drei verbindet nicht nur ihr Alter, sondern auch eine enge Beziehung zu Heidesheim und zum örtlichen Vereinsleben.
„Die lustigen, chaotischen und unvergesslichen Zeltlagermomente werden mir immer in Erinnerung bleiben“
Vita Schalon stammt ursprünglich aus Mainz und zog im Alter von vier Jahren nach Heidesheim. Der Ort sei schnell zu ihrer Heimat geworden, verrät sie. Bei der örtlichen TSG entdeckte die junge Frau ihre Leidenschaft für das Geräteturnen, später war sie dort als Trainerin im Kinderturnen tätig und ist heute Kampfrichterin. Auch musikalisch engagierte sie sich im Ort und spielte Querflöte im Jugendorchester der Katholischen Kirchenmusik (KKM).
Derzeit macht Vita ihr Abitur an der IGS Ingelheim. Eng verbunden ist sie zudem mit der Katholischen jungen Gemeinde (KjG), zunächst als Teilnehmerin, später als Gruppenleiterin. Besonders die gemeinsamen Zeltlager sind ihr in Erinnerung geblieben. „Die lustigen, chaotischen und unvergesslichen Zeltlagermomente werden mir immer in Erinnerung bleiben“, sagt sie. Auf ihre neue Aufgabe blickt Vita I. mit Vorfreude: „Ich freue mich auf ein Jahr voller netter Begegnungen, schöner Feste und vieler neuer Erfahrungen!“
„Heidesheim ist für mich nicht nur mein Zuhause, sondern ein Ort voller Erinnerungen, Gemeinschaft und Zusammenhalt“
Prinzessin Marlene Kirschberger ist in Heidesheim geboren und aufgewachsen. Sie lebt am Pfingstborn mit ihren Eltern Andreas und Christina, ihrem Bruder Philipp und drei Hunden. „Heidesheim ist für mich nicht nur mein Zuhause, sondern ein Ort voller Erinnerungen, Gemeinschaft und Zusammenhalt“, beschreibt sie ihre Verbindung zum Ort.
Marlene besucht die Maria-Ward-Schule in Mainz und will dort im kommenden Jahr ihr Abitur ablegen. Auch sie engagiert sich in der KjG. In ihrer Freizeit ist sie gerne mit Freunden unterwegs und unterstützt den Fußballklub 1. FSV Mainz 05.
Eine besondere Bedeutung hat für sie das Erntedankfest. Die damit verbundenen Traditionen hätten sie schon immer begeistert. Umso mehr freue sie sich, nun selbst ein Teil davon zu sein und ihre Heimat nach außen vertreten zu dürfen. Sie blicke einem „spannenden Amtsjahr mit vielen neuen Begegnungen, besonderen Momenten“ entgegen und wolle die Gemeinschaft, die Heidesheim für sie ausmache, mitgestalten und weitertragen.
„Diese kleinen und auch großen Momente prägen meine Kindheit“
Prinzessin Annika Lemke zog 2014 nach Heidenfahrt, verbindet nach eigenen Worten aber ihre gesamte Kindheit mit Heidesheim. Dazu gehören der Besuch der Grundschule an der Sandmühle ebenso wie Leichtathletik bei der örtlichen TSG und Blockflötenunterricht. „Diese kleinen und auch großen Momente prägen meine Kindheit“, sagt die 18-Jährige. Deshalb freue sie sich sehr über die Möglichkeit, Heidesheim als Erntemajestät vertreten zu dürfen.
Annika besucht derzeit das Sebastian-Münster-Gymnasium in Ingelheim und will dort voraussichtlich 2027 ihr Abitur machen. Was danach kommt, steht für sie noch nicht fest. Zunächst würde sie gerne reisen und etwas von der Welt sehen. Bevor es so weit ist, wartet jedoch das Jahr als Erntemajestät: „Aber jetzt stürze ich mich erst einmal voller Vorfreude in mein Amtsjahr als Erntemajestät!“
Gregor Starosczyk-Gerlach






















