
NIEDER-OLM – Knapp anderthalb Jahre Bauzeit, dann war endlich soweit: Die frisch sanierte Sporthalle der IGS Nieder-Olm eröffnet werden. Schulleiter Jürgen Winzer begrüßt die Gäste aus Kreisverwaltung und Kommunalpolitik, darunter VG-Bürgermeister Dirk Hasenfuss und Landrat Thomas Barth, und würdigt das anschauliche Ergebnis der umfassenden Sanierungsarbeiten. Anschließend ein Tanzauftritt von Schülerinnen der siebten Klasse, danach ein Rundgang durch die neuen Räumlichkeiten, Gebäck und alkoholfreier Sekt im Foyer zum Ausklingen.

Foto: Felix Werner
Praktisch nichts mehr übriggeblieben
Für die Schülerschaft und die Handballer des Turnverein Nieder-Olm, sie nutzen die Anlage gemeinschaftlich, geht eine lange Zeit des Wartens und Umplanens zu Ende. Von August 2024 bis April 2026 wurde gebaut, währenddessen mussten die Schüler zwei Wochenstunden auf die stadteigene Heinz-Kerz-Halle ausweichen, die dritte Stunde fand provisorisch im Außenbereich statt. Doch das lange Warten war notwendig. Für die Schule sei schon lange klar gewesen, dass es keine wirklichen Alternativen zu einer Komplettsanierung gibt. Und so ist außer den Grundmauern und der Tribüne mit Glasgeländer praktisch nichts mehr von der alten Halle übriggeblieben. Das glänzend weiße Flachdach, das sich im Sommer nicht mehr so stark erhitzt wie zuvor, ist genauso neu wie die Hallendecke und der bundesligataugliche Sportboden sowie die Fenster- und Außentüren. Auch die Umkleiden mit Duschen wurden von Grund auf saniert, ebenso neue Sportgeräte angeschafft.

Landesförderung für umweltfreundliche Klimaanlage
Die wohl wichtigste Neuanschaffung liefert die richtigen Temperaturen für sportliche Bestleistungen: Eine neue Sanitär- und Lüftungsanlage mit modernster Elektrotechnik, die außerdem laut Hilmar-Andreas Holland vom Fachbereich Klimaanpassung den Wärmeverbrauch um über 80 Prozent senkt. Klimaschutztechnisch ergibt sich so eine beeindruckende Bilanz, über 42 Tonnen Treibhausgase können dadurch jährlich eingespart werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 4,5 Millionen Euro, die 400.000 Euro Umbaukosten für die Lüftungsanlage wurden von dem Kommunalen Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation (KIPKI) gefördert.
Felix Werner






















