
BINGEN – Bingen und die Region Rheinabwärts rückt mit der Bundesgartenschau 2029 (BUGA) in den Fokus der bundesweiten Öffentlichkeit. Von April bis Oktober 2029 soll sich das Obere Mittelrheintal als Gastgeber präsentieren. Nun haben auch die Kirchen erste Weichen für ihre Präsenz bei der Großveranstaltung gestellt. Unter anderem gehört die katholische Kirchengemeinde Heilige Hildegard von Bingen, Rhein und Nahe zu den Mitgliedern des Vereins „Kirchen auf der BUGA 2029“, der vor Kurzem aus der Taufe gehoben wurde.

Foto: Gregor Starosczyk-Gerlach
Verein soll die kirchlichen Aktivitäten koordinieren und die beteiligten Kirchen gegenüber der BUGA vertreten
Dem Verein gehören außerdem die katholischen Bistümer Limburg, Mainz und Trier sowie die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) und das Evangelische Dekanat Nassauer Land an. Gemeinsam wollen sie das kirchliche Programm auf der BUGA gestalten.
„Den Kirchenleitungen im Gebiet der BUGA 2029 war es von Anfang an wichtig, sich gemeinsam einzubringen und in ökumenischer Verbundenheit ein kirchliches Programm zu gestalten“, erklärt der Vereinsvorsitzende Marcus Grünewald vom Bistum Mainz. Der Verein soll die kirchlichen Aktivitäten koordinieren und die beteiligten Kirchen gegenüber der BUGA vertreten.
Angebote sind an verschiedenen Standorten zwischen Bingen und Lahnstein geplant
Die Angebote sind an verschiedenen Standorten zwischen Bingen und Lahnstein geplant. „Überraschend und gastfreundlich“ wolle man auftreten, beschreibt Vorstandsmitglied Urs Michalke von der EKHN die Ausrichtung. Ziel sei es, sowohl mit den Besuchern der Gartenschau als auch mit den Menschen im Oberen Mittelrheintal ins Gespräch zu kommen.
Neben Grünewald und Michalke gehört Nicole Claire Heckmann vom Bistum Trier dem Vorstand an. Welche konkreten Angebote die Kirchen zur BUGA beisteuern werden, sollen die kommenden Planungen zeigen.
Gregor Starosczyk-Gerlach






















