Start Kategorien Gesellschaft Neue Drehleiter mit mehr Sicherheit und besserer Technik VG Rhein-Selz investiert in...

Neue Drehleiter mit mehr Sicherheit und besserer Technik VG Rhein-Selz investiert in die Ausstattung ihrer Feuerwehren

Die neue Drehleiter der Feuerwehr Rhein-Selz erreicht bis zu 32 Meter. Ihre Reichweite übertrifft die des Vorgängermodells um 4,5 Meter. Foto: Martin Groth

OPPENHEIM/NIERSTEIN – Die Verbandsgemeinde (VG) Rhein-Selz investiert weiter in die Ausstattung der Feuerwehr. In seiner Sitzung im Oktober beschloss der VG-Rat einstimmig die Anschaffung von sieben neuen Tragkraftspritzen bis 2028. Dafür sind 140.000 Euro vorgesehen. Zudem setzte das Gremium die Aufwandsentschädigung für den Führungsdienst auf 13,50 Euro je zwölfstündigem Dienst fest.

Bei der Feuerwehreinheit Oppenheim ist eine neue Drehleiter des Herstellers Magirus eingetroffen.

Ein wichtiger Baustein der Sicherheitsausstattung hat inzwischen ein technisches Update erhalten: Bei der Feuerwehreinheit Oppenheim ist eine neue Drehleiter des Herstellers Magirus eingetroffen. Das rund 1,1 Millionen Euro teure Fahrzeug ersetzt das bisherige Modell aus dem Jahr 2000.

Wie VG-Bürgermeister Martin Groth (FWG) mitteilte, erreicht die neue Drehleiter eine Höhe von 32 Metern und damit 4,5 Meter mehr als ihre Vorgängerin. Der Rettungskorb kann nun 500 statt bisher 280 Kilogramm tragen. Das sei insbesondere bei der Rettung schwergewichtiger Patienten aus oberen Stockwerken von Bedeutung. Ein zusätzliches technisches System erleichtere dabei die Arbeit der Einsatzkräfte.

Regulärer Einsatz vermutlich ab Februar 2027

Dank einer lenkbaren Hinterachse lässt sich das Fahrzeug besser manövrieren. Zudem benötigt die neue Drehleiter weniger Personal für ihre Bedienung.

Die Planung begann bereits vor vier Jahren. Bis zur Indienststellung müssen die Feuerwehrleute noch geschult werden. Groth rechnet mit dem regulären Einsatz ab Februar 2027. Die alte Drehleiter soll anschließend versteigert werden. Das Mindestgebot liegt bei 20.000 Euro.

Gregor Starosczyk-Gerlach

 

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein