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Wenn ein Nasenbär eine eigene Sprache spricht Stadtwerke Rüsselsheim unterstützen Autorenlesung in der Schillerschule

Maik Landwehr, Martin Ebbertz, Maria Roos und Ulrike Liebig vor dem Start der Lesung in der 2b. - Foto: Stadtwerke/Brod

RÜSSELSHEIM – Was ist wahr, was ist erfunden? Und wer versteht eigentlich Nasenbärisch? Bei der Autorenlesung mit Martin Ebbertz am Mittwoch (4. November) in der Schillerschule gab es für die 19 Kinder der Klasse 2b viel zu lachen, zu rätseln und zu entdecken. Die Lesung fand im Rahmen der Lesewochen statt, die von den Stadtwerken Rüsselsheim finanziell unterstützt werden.

Die Lesewochen passen besonders gut zur Schillerschule, denn hier ist Lesen fest im Schulalltag verankert. Mindestens zweimal im Monat besuchen die Kinder die schuleigene Regenbogenbücherei, leihen sich Bücher aus und bekommen im Unterricht Zeit, darin zu lesen. Die Begegnung mit einem echten Kinderbuchautor ist da eine besondere Ergänzung. „Lesen ist eine wichtige Grundlage für Bildung. Aber vor allem soll es Kindern Freude machen, ihre Fantasie anregen und sie neugierig auf neue Geschichten machen. Genau das konnten wir heute erleben“, sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Maik Landwehr, der die Lesung persönlich besuchte.

Der Kinderbuchautor Martin Ebbertz verstand es, die Kinder von Anfang an einzubeziehen. Zunächst stellte er ihnen Onkel Theo vor, dessen Geschichten manchmal so unglaublich sind, dass man sich fragen muss, ob sie tatsächlich wahr sein können. Die Kinder durften mitraten und entscheiden. Natürlich las Ebbertz auch aus seinem neuesten Buch „Ein Esel ist ein Zebra ohne Streifen“, in dem Onkel Theo eine wichtige Rolle spielt.

Besonders viel Spaß hatten die Kinder mit „Ebemibil, dem Nasenbären“, der seine ganz eigene Sprache spricht: Nasenbärisch. Was zunächst unverständlich klang, hatten die Zweitklässler erstaunlich schnell durchschaut. Ebbertz fragte nach den Sprachen, die die Kinder sprechen, ließ sie mitlesen und machte sie so selbst zu einem Teil der Geschichten.

Leseförderung braucht Unterstützung
Organisiert werden die Autorenlesungen von Ulrike Liedig, die früher als Lehrerin an der Schillerschule tätig war und heute die dortige Regenbogenbücherei leitet. Gemeinsam mit Maria Roos, der Vorsitzenden des Fördervereins Lesen und Lesen Lassen e. V., setzt sie sich dafür ein, Kinder für Bücher zu begeistern. Beide berichten, dass es zunehmend schwieriger wird, finanzielle Unterstützung für solche Projekte zu finden. Umso willkommener ist das Sponsoring der Stadtwerke Rüsselsheim.

Mit ihrem Engagement möchten die Stadtwerke dazu beitragen, dass Kinder auch künftig die Gelegenheit haben, Autorinnen und Autoren persönlich kennenzulernen und die Freude am Lesen zu entdecken.

Corinna Brod
Stadtwerke Rüsselsheim GmbH

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