
HECHTSHEIM – Mit einem Memoryspiel und mit Domino eine Sprache lernen: Wie das geht, zeigten Spanischlehrerin Mirtha Ruiz und die Abteilungsleiterin Fremdsprachen der Volkshochschule Mainz, Sonja Krause, beim Tag der offenen Tür des Hechtsheimer Bürgerhauses den Gästen.
An modernen Grundschulmethoden orientiert
Beide haben das Lehramt studiert und sich an den modernen Grundschulmethoden orientiert, wonach heute „mit allen Sinnen“ gelernt wird. Sehen, fühlen, hören, auch Gerüche können möglich sein. „Eine Gabel, die ich anfasse, während ich die spanische Vokabel dazu lese oder höre, das bleibt einfach viel besser hängen“, so Ruiz. Das gelte auch für Zahlen oder Farben im Dominospiel. Büffeln war also gestern, heute werden Vokabeln spielend ganz nebenbei gelernt.
Lisa Zimansky, Fachkraft für Event Management bei der Mainzer Bürgerhäuser GmbH, erzählt, man habe sich als Bürgerhaus Hechtsheim einfach an das Sommerfest der Musikschule angehängt. Es sei das erste Mal, dass man das Bürgerhaus mit allen seinen Vereinen und Institutionen, die dort Dauermieter sind, auf diese Weise dem Publikum öffnet. Bedauerlich sei es, dass viel weniger Besucher gekommen seien als erhofft. Doch die Feste im Stadtteil und vielleicht auch die Fußball-WM hätten eben auch eine magnetische Wirkung. „Aber das soll nicht heißen, dass wir nicht wieder einen Tag der offenen Tür machen“, so Zimansky.

Zumba, Yoga, Hüpfburg und vieles mehr
Die Dauermieter waren von der Idee begeistert. In vielen Räumen war etwas los. So konnten interessierte etwa beim Zumba teilnehmen und erfahren, wie gut dieser Sport dem eigenen Körper tut. Zur Entspannung gab es Yoga vor dem Bürgerhaus, dort konnten sich die Kinder auf einer Hüpfburg austoben oder sich schminken lassen, außerdem stand ein Foodtruck für die Gäste bereit. Im Foyer präsentierten Holz- und Keramikkünstler ihre Werke, und der Bridge Club Mainz zeigte, wie das Kartenspiel in nur zehn Minuten zu erlernen ist.
Die Hechtsheimer Musikschule, die neben ihrem Domizil auf der Frankenhöhe auch Räume im Bürgerhaus nutzt, lud ab 14 Uhr zu ihrem Sommerfest ein und startete im großen Saal mit ihrer Bühnenschau. Später durften Instrumente ausprobiert und selbst welche gebastelt werden. Kaffee und Kuchen gab es und die Spenden für das Eis sollten laut Zimansky und Musikschulleiter Johannes Hofmann dem Verein für krebskranke Kinder zugute kommen.
kga

























