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Kein Wasser im Brunnen Ortsbeirat fordert Inbetriebnahme am Tanzplatz und in Heiligkreuz-Areal

Ohne Wasser ein trauriger Anblick: der von Karlheinz Oswald gestaltete Brunnen auf dem Tanzplatz. Foto: kga

WEISENAU – Wo ein Brunnen sprudelt, da sind auch Menschen. Das kann man besonders dann beobachten, wenn die Temperaturen im Sommer hoch sind und sich in der Stadt der Asphalt aufheizt. Je nach Art steigen Kinder dann auch schon mal gerne direkt in das erfrischende Nass oder Erwachsene setzen sich, um die Frische am Brunnen zu genießen.  Diesen Zweck sollten auch die Brunnen am Tanzplatz und im Heiligkreuz-Areal erfüllen, doch die sind seit Wochen abgeschaltet. Warum, das weiß keiner so genau, möglicherweise müssen sie saniert werden. „Wieso werden die gebaut, wenn sie dann nicht sprudeln?“, war also auch die berechtigte Frage bei der jüngsten Ortsbeiratssitzung in Weisenau.

„Brunnen dienen als wichtiger Treffpunkt und zur Abkühlung im Sommer…“

In einem gemeinsamen Antrag der Fraktionen forderte das Gremium die Verwaltung einstimmig auf, beide Anlagen wieder in Betrieb zu nehmen. „Brunnen dienen als wichtiger Treffpunkt und zur Abkühlung im Sommer“, begründete Tobias Hoffmann (SPD) die Forderung. Und er führte weiter aus, dass Brunnen gerade an heißen Sommertagen, wie die vergangenen, in Betrieb sein sollten. Das erhöhe auch die Attraktivität der Plätze. Sie seien dann viel besser besucht. Während am Tanzplatz die Bürger zusammenkommen, und ihre Kinder in dem von Karlheinz Oswald gestalteten Brunnen vor der Apotheke spielen können, sei die Anlage mit Fontänen im Heiligkreuz-Areal auch wegen der Erhöhung der Verkehrssicherheit dort gebaut worden. „Wenn sie bespielt wird, können weniger Autos durchfahren“, heißt es in dem Antrag.

Zeitschaltuhren montieren, damit die Brunnenanlagen nachts nicht laufen

Gitta Weber von der ÖDP mutmaßte, es gehe um die Kosten. Deshalb regte sie an, Zeitschaltuhren zu montieren, damit die Brunnenanlagen nachts nicht laufen. Denkbar sind aber auch technische Probleme, weshalb die Anlagen abgeschaltet sind. Einig war sich das Gremium dennoch: „Brunnen im Stadtteil sind ein Stück Lebensqualität, die den Bürgern nicht genommen werden sollte.“  Bereits im vergangenen Jahr hatte das Weisenauer Gremium eine Anfrage unter anderem zur Neugestaltung des damals nicht funktionstüchtigen und unansehnlichen Brunnens am Haus am Römerberg an die Verwaltung gestellt. Denn auch hier sei die Attraktivität des Platzes durch den defekten Brunnen und Müll stark zurückgegangen. Die Verwaltung antwortete damals, dass sich dem Problem angenommen werde, sobald die Planungen dazu abgeschlossen seien.

kga

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