
HECHTSHEIM – Seit 1985 gibt es die städtische Kita Am Zagrebplatz. Von 2018 bis 2023 war die Einrichtung wegen Bauarbeiten in einer Containeranlage auf dem Parkplatz im Klein-Winternheimer-Weg am Bürgerhaus untergebracht. Nach dem Wiedereinzug in den Neubau sorgte dann ein Starkregen im August 2023 dafür, dass die Nestgruppe der Null- bis Dreijährigen in die Kita am Bürgerhaus umziehen musste.

Nach den Sanierungsarbeiten hatte die Nestgruppe jetzt ihren ersten Tag im Kita-Neubau
„Wir hatten einen erheblichen Wasserschaden im Erdgeschoss“, blickte Kitaleiterin Heike Reichelt zurück. Turnhalle, Personalräume und Büros waren fortan auf dem IGS-Parkplatz untergebracht. Der Betrieb der vier Kitagruppen und der Hortgruppe ging hingegen regulär im ersten Stock des Neubaus weiter. Nun ist das Ende der Odyssee erreicht: Nach den Sanierungsarbeiten hatte die Nestgruppe jetzt ihren ersten Tag im Kita-Neubau. Das wurde mit einer offiziellen Einweihung gefeiert, zu der neben Bildungsministerin Dr. Ute Eiling-Hütig (CDU) der halbe Stadtvorstand mit OB Nino Haase (parteilos), Sozialdezernent Ata Delbasteh (SPD), Kinderdezernentin Jana Schmöller (SPD) und Ordnungsdezernent Karsten Lange (CDU) erschien. Ebenfalls anwesend waren die Mitglieder des Hechtsheimer Ortsbeirates um Ortsvorsteherin Ulrike Cohnen (CDU).
„Wir sind auf einem starken Weg“
Zunächst zeigten die Kitakinder einen schönen Tanz zum Gute-Laune-Lied. Da tanzten auch die Erwachsenen eifrig mit. „Das ist ein Tag zum Feiern“, sagte OB Haase zu Beginn, als es gerade zu regnen begann. „Der Regen spiegelt die Geschichte des Baus gut wieder“, betonte Haase und machte auf den erwähnten Umzug der Nestgruppe wegen des Wasserschadens aufmerksam. Er dankte den Eltern und dem gesamten Kitapersonal für die Geduld und das Verständnis. „Wir verbessern unser Betreuungsangebot und haben gegen den Fachkräftemangel angekämpft“, so der OB weiter im Namen der Stadt Mainz. „Wir sind auf einem starken Weg.“
Die sechsgruppige Kita hat Platz für bis zu 109 Kinder und wurde nach dem Baukastenprinzip errichtet. Die Baukosten betrugen 6,922 Millionen Euro, von denen 398.000 Euro über Fördermittel des Landes finanziert wurden.
Lobende Worte hatte auch Jana Schmöller parat
„2023 hätte alles so schön beginnen können“, bekräftigte Bildungsministerin Eiling-Hütig in ihrem Rückblick. „Umso schöner ist das, was wir jetzt hier sehen.“ Groß, aber familiär sei die Kita, so die Ministerin, die das Familienzentrum hervorhob. „Frühkindliche Bildung ist sehr wichtig.“
Lobende Worte hatte auch Jana Schmöller parat. „Die Kita macht sehr viel in der frühkindlichen Bildung“, betonte die Kinderdezernentin. Sie dankte dem gesamten Kitateam und erwähnte den neu eingeführten „Übergangskompass“ von der Kita zur Schule.

„Wir haben immer den Fokus auf das Wohl der Kinder gelegt und stets gute, kreative Lösungen gefunden“
Für den Elternausschuss sprach Desireé Bohrknoll. „Das Gebäude fügt sich toll in das Außengelände ein“, lobte sie. „Wir haben viele Bäume erhalten.“
Das abschließende Wort hatte Kitaleiterin Heike Reichelt: „Wir haben immer den Fokus auf das Wohl der Kinder gelegt und stets gute, kreative Lösungen gefunden.“ Noch neu dazukommen soll eine weitere Nestgruppe für Kleinkinder von null bis drei Jahren. „Dafür fehlen uns derzeit die Fachkräfte. Wir suchen noch Personal.“
Oliver Gehrig






















